Messe Augsburg

ASMV GmbH
Am Messezentrum 5
86159 Augsburg

Tel.: +49(0)821-2572-0
Fax: +49(0)821-2572-105
www.messeaugsburg.de

GPS Koordinaten

Latitude:
48.33865 (48° 20' 19.14° N)
Longitude:
10.89364 (10° 53' 37.10° O)

Pressemitteilungen

Bestmarken: Neuer Besucherrekord auf der JAGEN UND FISCHEN, Süddeutschlands Nr. 1

 

Augsburg  Zum 20. Jubiläum der JAGEN UND FISCHEN strömten über 32.000 Besucher trotz eisiger Temperaturen in die Augsburger Messehallen, um sich zum Saisonauftakt über hochwertige Produkte, Neuheiten und Trends zu informieren. Damit hat die Messe nicht nur die angestrebte 30.000 er Marke geknackt, sondern gleich mehrere Rekorde gebrochen. 303 Aussteller aus 17 Ländern – so viele wie noch nie- zeigten vom 19. bis 22. Januar alles, was sich Jäger, Angler, Schützen, Hundeliebhaber und Outdoorfreunde wünschen. Darüber hinaus lockten vielfältigste Expertenforen, spannende Sonderschauen, Pfostenschauen mit 46 Jagdhunderassen und das neue Sonderthema Ladies Passion viele Familien und den zunehmend weiblichen Nachwuchs ins Messe-Revier.

Gerhard Reiter, Geschäftsführer der Messe Augsburg, zog ein positives Fazit: „Wir verzeichnen sowohl ein Ausstellerplus von 5 % zum Vorjahr als auch ein deutliches Besucherplus von über 10 %. Dieser Zuwachs übertrifft unsere Erwartungen noch und bestätigt die hohe Qualität der Messe. Die Ergebnisse festigen unseren Platz an der Spitze der Jagd- und Fischereimessen in Süddeutschland.“

Mit Ladies Passion widmete die JAGEN UND FISCHEN außerdem zum ersten Mal einen besonderen Themenbereich speziell den Frauen. Insgesamt 28 Aussteller führten Produkte, die speziell auf die Wünsche und Bedürfnisse von Anglerinnen, Jägerinnen und Schützinnen zugeschnitten waren. Gekennzeichnet waren diese Stände mit dem neu kreierten Ladies Passion Siegel. Auch das Rahmenprogramm trug diesem Thema Rechnung und wartete mit Top-Athletinnen und Premieren auf: Amtierende Olympiasiegerin im Sportschießen, Monika Karsch, referierte hautnah im Schützenforum zu Ihren Erlebnissen und Emotionen in Rio de Janeiro. Biathletin Evi Sachenbacher-Stehle eröffnete die Messe feierlich. Der erste Fischerinnenstammtisch mit Ehrengast Gabriele Krumpholz stellte sich als großer Erfolg heraus. Eingeladen hatte der Fischereiverein Oberbayern, der Stammtisch soll nun als Tradition fortgesetzt werden.

Faszination Bogen – und Schießsport
Die JAGEN UND FISCHEN hat sich weiter in der Schützenszene gemausert und einen Namen gemacht. Die Aktionsflächen wurden erweitert und warteten in Halle 4 mit absoluten Highlights für Interessierte auf.
Gerhard Morasch, 1. Gauschützenmeister des Schützengau Augsburg, zieht ein überaus positives Resümee: „Zum zweiten Mal hatten wir die Gelegenheit, als besonderes Highlight den Besuchern die Austragung des 2. JAGEN UND FISCHEN Messe-Cups für Profi-Bogenschützen aus ganz Bayern vorzustellen. Über 75 Bogenschützen traten an, um das olympische Recurve-Bogenschießen, das sehr genaue Schießen mit einem Compound-Bogen sowie das Schießen mit einem Blank- und einem traditionellen Langbogen zu zeigen.“ Am Start waren der amtierende deutsche Meister mit dem Recurve-Bogen, Andreas Bauder vom FSV-Inningen, als auch die Bayerischen Meister Christian Höck vom BSC-Lindach mit dem Recurve-Bogen und Helmut Köhler vom BSC-Augsburg mit dem Compound-Bogen. „Wir möchten der Öffentlichkeit zeigen, dass beim „Sportlichen Schießen“ durchaus Ansprüche wie Körperbeherrschung und Atemtechnik trainiert und be-herrscht werden müssen“, so Gerhard Morasch.
Als weiteres Highlight wurde der „gläserne Schießstand“ von den Sportschützen präsentiert. Jedem Besucher ab 12 Jahren wurde unter fachkundiger Anleitung mit neuester Bildtechnik das Schießen mit dem Luftgewehr gezeigt. Heuer zum ersten Mal vertreten waren zudem zwei Stände mit Blasrohren für die Kleinen und Erwach-sene.

Jagdkultur und Wald-Geschichten
Hans Fürst, 1. Vorsitzender der Jägervereinigung Augsburg, freut sich über den großen Erfolg der Messe: „Wir begleiten die Entwicklung der JAGEN UND FISCHEN in Augsburg von Anfang an und sind mit größ-tem Engagement dabei. Nicht nur über die Tradition der Jagd als Kul-turerbe möchten wir auf unserer Sonderschau informieren. Der Umweltschutz und die Bedeutung des Waldes früher und heute, auch in der Literatur als Märchenwald, sind gleichsam Themen, die wir den großen und kleinen Messebesuchern nahe bringen möchten.
 
Viele spannende Highlights
Die Schaubühne, das Schießkino sowie die lebenden Werkstätten der Jägervereinigung Augsburg e.V., die Wild- und Fischküche sowie das Jäger- , Angler- und Schützenforum zogen täglich aufs Neue die Besucherströme an.
Die vielen spannenden und lehrreichen Sonderschauen begeisterten große und kleine Naturliebhaber. Musikalisch untermalt wurden die Messetage von den Jagdhornbläsern Horrido, als optische Umrah-mung wurden auf den beliebten Modenschauen nachhaltige Pelz-mode und schicke Bekleidung für drinnen und draußen präsentiert.

Leben im Bach
Auf der Gemeinschaftsfläche der vier Partner Landesfischereiverband Bayern, Fi-schereiverband Schwaben, Fischereifachberatung des Bezirks Schwaben und Fi-schereiverband Oberbayern stand das diesjährige Motto „Leben im Bach“ im Fokus der Ausstellung. In diesem Bereich standen Experten aus den Verbänden für alle Fragen rund um das Thema Gewässerschutz als Ansprechpartner zur Verfügung. Die Fischerjugend Schwaben erläuterte anhand von Schautafeln und Modellen ihr erfolgreiches Brutboxenprojekt, mit dessen Hilfe die Vermehrung der Fische in verschlammten Gewässern ermöglicht werden soll.
Dr. Oliver Born von der Fischereifachberatung des Bezirks Schwaben freut sich, dass die Jugendarbeit so gut ankommt: „Zweck dieser Präsentation war es, den Besuchern die heimische Fischwelt nahe zu bringen und dabei über die Gefährdung und den Schutz unserer heimischen Fischfauna zu informieren. Im Gegensatz zu Vögeln, Hasen und Rehen, ist eine Beobachtung von Fischen in freier Wildbahn fast nicht möglich.“

Höchste Qualität bei Ausstellern und Angebot
Swarovski, Zeiss, Schmidt & Bender, Leica, Sauer & Sohn, Blaser, Mauser, Krieghoff,– auf der JAGEN UND FISCHEN präsentierten sich wieder die großen Namen aus den Branchen der Jagdwaffen und Jagdoptik. Im Fischereibereich präsentierten sich die Firmen Jenzi, Westin und Sportex Climax, die Magnete für passionierte Anglerherzen darstellten.

46 Hunderassen und Schläge begeisterten die Besucher
Über 46 Rassen und Schläge von Jagdhunden, waren Dank der Orga-nisation des Jagdgebrauchshundevereins Augsburg e.V. in diesem Jahr auf der JAGEN UND FISCHEN zu sehen, so viele wie noch nie. Züchter und Hundeführer standen Interessierten mit ihrem Rat und wissenswerten Informationen zu den Wesensmerkmalen der verschiedenen Rassen täglich zur Seite. Spannende Vorführungen begleiteten die vielfältigen Informationen zum Thema Hund und Ausbildung der Jagdhunde verständlich und praxisnah – für die Besucher wie jedes Jahr einer der besonderen Anziehungspunkte.

Besucherquiz und Messe-Gewinnspiel
Viele attraktive Preise fanden neue, glückliche Besitzer beim Messe-Gewinnspiel von der JAGEN UND FISCHEN. Highlight der Tombola war die M12 Basic aus dem Hause Mauser Jagdwaffen.

Nächster Termin im Messe-Revier Augsburg
Die 21. JAGEN UND FISCHEN findet vom 18. bis 21. Januar 2018 statt. Dann heißt es „Abenteuer pur im Messe-Revier Augsburg“.

Das sagen die Aussteller:

Schmidt & Bender, Ulf Michel
Eine Messe mit ganz besonderem Flair. Unsere Teilnahme hat sich wirklich gelohnt, wir hatten angenehmes und sehr interessiertes Publi-kum am Stand. In 2018 sind wir ganz sicher wieder dabei.

First Class Trophy, Stefanus Prinsloo
Das Ergebnis ist für uns sehr positiv, wir möchten auf jeden Fall wiederkommen. Wir merken, dass viele Leute Interesse haben an unseren Produkten und an der Jagd in Afrika.

Mauser Jagdwaffen, Moritz Kempf
Die Messe entwickelt sich gut, die Besucherzahlen steigen weiter. Das merken wir am Stand. Wir sind absolut zufrieden, deshalb wird unsere Teilnahme im nächsten Jahr auf jeden Fall sicher sein.

Sportex Climax, Felix von Nolting
Wir hatten großen Zulauf von sehr qualifiziertem Publikum und sind deshalb sehr zufrieden mit dem Messeverlauf. Das Feedback zu unse-ren Produkten war toll. Für einige unserer Händler ist die JAGEN UND FISCHEN die erfolgreichste Messe ihrer Saison.

Bogensport Beier, Uwe Beier
Ich bin positiv überrascht. Viele positive Gespräche, sehr große Nach-frage, die Teilnahme als Aussteller und auch als Kooperationspartner hat sich absolut gelohnt.

Rüdemeister, David Beyer
Wir sind zum vierten Mal Aussteller in Augsburg und sehr zufrieden. Die Bandbreite der Messe ist für uns entscheidend. Wir treffen hier viele bekannte Gesichter, konnten aber auch gute, neue Kontakte knüpfen. Wir rechnen wieder mit gutem Nachmessegeschäft.


Druckfähige Bilder:
www.jagenundfischen.de/fuer-journalisten/pressefotos


Echtes Olympiasilber, nachhaltige Pelzmode und Meisterliches an den Bogensehnen

 


Die Jagd auf Highlights wird am 19. Januar um 10.00 Uhr im Messerevier der JAGEN UND FISCHEN in Augsburg eröffnet. Rund 300 Aussteller aus den Bereichen Jagd, Fischerei, Bogensport und Schützensport bieten ein unglaublich umfangreiches sowie brandaktuelles Angebot. Die Sonderschauen der Jäger und Fischer sowie das Aktionsprogramm der Jagdhunde sind spannendes Familienprogramm und faszinieren auch Naturliebhaber. Das neu kreierte Ladies Passion Siegel konnte sowohl für alle Themenbereiche als auch an Referentinnen im Jäger-, Angler- und Schützenforum vergeben werden.


Olympia hautnah

Für Monika Karsch, die 34-jährige Pistolenschützin aus Regensburg, ist bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro im Sommer 2016 ein Traum in Erfüllung gegangen: Sie gewann die Silbermedaille mit der Sportpistole. Ihre ganz persönlichen Emotionen und weitere Geschichten aus Rio, die man nicht aus dem Fernsehen kennt, erzählt sie auf dem Schützenforum der JAGEN UND FISCHEN hautnah, und zwar am Donnerstag um 14.30 Uhr. Eine einmalige Chance, im Anschluss mit der Gewinnerin zu sprechen, sich ein Autogramm zu holen oder sich sogar mit ihr fotografieren zu lassen. Um 16.30 Uhr ist die Olympionikin dann noch einmal mit ihrer Mitmachpräsentation zum Thema „Life Kinetik" auf der Bühne. Durch spaßige visuelle, aber auch koordinative Aufgaben wird das Gehirn gezwungen, neue Verbindungen zwischen den „grauen" Zellen zu schaffen. Und je mehr es davon gibt, desto höher ist unsere Leistungsfähigkeit. So werden Kinder und Schüler konzentrierter, Berufstätige stressresistenter, Sportler leistungsfähiger und Senioren wieder lebensbegeisterter. Für wahrnehmbare Veränderungen reicht laut Karsch bereits eine Trainingsstunde pro Woche. Dieses Programm, das definitiv mehr Freude ins Leben bringt, ist somit ein weiteres Highlight dieser Messe.


Heimische Pelze und jagende Frauen: am Sonntag ist Jägerinnentag

Eine Modenschau der besonderen Art mit ausschließlich heimischen Pelzen sorgt um 14.30 Uhr auf der Schaubühne für Aufsehen. Alle hier gezeigten Meisterstücke der Firma Conrad Glock aus Augsburg stammen aus nachhaltiger, sinnvoller und waidgerechter Jagd von Wald, Feld und Wiese. Die nationalen Tierschutz- und Jagdrichtlinien werden hier selbstverständlich eingehalten. Dank der lückenlosen Kennzeichnung durch Jäger und Händler ist der Ursprung eines jeden Felles dokumentiert und nachweisbar. Eine biologisch einwandfreie und umweltgerechte Zurichtung, die für alle unter dem Label „Weprefur" (ein Wortspiel aus dem Englischen „we prefer") verarbeiteten Materialien gilt, macht die Felle für die Kürschnereien auf einem hohen Qualitätslevel veredelungsfähig. Die Verarbeitung erfolgt nur in Europa, so auch hier in Augsburg. Das Tragen dieses wertvollen Naturproduktes ist ethisch mehr als vertretbar, denn die Pelze fallen aufgrund der notwendigen Raubwildregulierung sowieso an. Gleichzeitig sichert der Kauf dieser Pelzprodukte regionale Arbeitsplätze im mittlerweile eher seltenen Kürschnerhandwerk, das mit dieser Initiative auf ein Umdenken der Verbraucher setzt (www.weprefur.de). Die Models dieser kuschelwarmen Mode sind natürlich echte Jägerinnen und wer sich für das eine oder andere elegante Stück interessiert, kann dieses selbst am Stand der Firma Glock anprobieren. Um 15.00 Uhr und somit direkt im Anschluss findet der Jägerinnenstammtisch auf dem Stand des Bayerischen Jägerinnenforums statt und hier geht es neben Pelz und Co. um viele weitere spannende Themen. Die komplette Verwertung des erlegten Wildes unter kulinarischen, aber auch dekorativen Gesichtspunkten steht bei den Damen genauso hoch im Kurs wie speziell für Frauen geschäftete Waffen, funktionelle Jagdkleidung, eine qualifizierte Hundeausbildung oder besondere Drückjagderlebnisse.


Glasklarer Durchblick

In die Reihe namhafter Hersteller im Bereich der Optik reiht sich im Januar zum ersten Mal die Bresser GmbH ein. Zusammen mit Leica, Minox, Schmidt & Bender, Steiner, Zeiss und Swarovski ergibt sich hiermit ein Angebot auf allerhöchstem Niveau, was keinerlei Wünsche bei der Wahl von Zieloptik, Ferngläsern, Wildkameras, Teleskopen oder auch Digiscoping mehr offen lässt. Den vollen Durchblick für die Fischer bietet die Firma Garmin mit ihren Kartenplottern, Echolot Modulen, Fishfindern und Kombigeräten. Von der leichten Installation und Bedienung für zukünftig noch mehr dicke Fische am Haken kann man sich direkt am Messestand überzeugen.


Sirrende Bogensehnen

Recurve-, Blank-, Compound- und Langbogen heißen die Disziplinen, die beim inzwischen zweiten JAGEN UND FISCHEN-Messe-Cup geschossen werden. Eine Kamera überträgt den Bogenschuss für die Besucher auf einen großen Bildschirm und zeigt genau, wo der Pfeil auftrifft. Die Flanke der Bahn ist mit Plexiglas gesichert, so dass die Zuschauer wirklich alles präzise im Blick haben. Schützen und Schützinnen jeglichen Alters, zwei Bayerische Meister und ein Deutscher Meister bieten nicht nur ein buntes Bild für beeindruckende Fotos, sondern stehen auch an allen vier Messetagen für Interviews zur Verfügung. Der Parcours umfasst in diesem Jahr vier Schießbahnen. Auf zwei Bahnen dürfen die Besucher unter professioneller Anleitung die Faszination des Bogenschießens selbst erleben. Der Aufbau der Sonderschau Bogensport obliegt in diesem Jahr die Firma Beier Distribution e.K., einer festen Größe der Bogensportszene. Zum ersten Mal mit dabei ist die Firma MM Crafts der Gebrüder Gesswein mit ihren dreidimensionalen Figuren aus Polyurethan für 3D-Parcours. Hier gibt es vom Drachen bis zum Damhirsch über die Burgruine fast alles, was das Fantasieherz als Zielobjekt begehrt. „Wir werden auf der Messe unsere neuen „Bögen für Generationen" vorstellen", verrät Uwe Beier. Diese unglaublich edlen, aus schwarzem oder weißem Ebenholz, Pazifischer Pfeffereibe, Perlholz oder schwarz geräuchertem Eukalyptus gefertigten Einzelstücke könnten später tatsächlich zum Streitpunkt unter den Erben werden, denn Beier Distribution gewährt dem Käufer eine Garantie von 100 Jahren. „Das ist schon ein ganz besonderes Statement in punkto Qualität", so Beier. Hier stecken erfahrene Bogenbauer mit viel handwerklichem Können, Liebe zum Detail und absoluter Begeisterung für das traditionelle Bogenschießen dahinter. Fünf Langbögen und fünf Jagdrecurves umfasst das Erstsortiment, das Beier auf der JAGEN UND FISCHEN seinen Kunden live präsentiert. Zum Praxistest vor dem Kauf ist deshalb innerhalb des Parcours für alle Händler eine vierte Schießbahn reserviert.


Die Falknerei: immaterielles UNESCO Kulturerbe

Die majestätischen Flugkünstler übten auf die Menschen schon immer eine hohe Faszination aus. Präzise und schnell ist ihre Art des Jagens, die man sich durch die Kunst der Beizjagd, die vermutlich vor über 3.500 Jahren ihre Anfänge in den weitläufigen Steppen Zentralasiens fand, zunutze machte. Das Vertrauensverhältnis, das diese Greifvögel im Laufe ihrer Ausbildung zu ihren Falknern aufbauen, ist einzigartig. Am 1. Dezember 2016 wurde die Deutsche Falknerei international durch die UNESCO als immaterielles Kulturerbe der Menschheit anerkannt. Durch den nun weltweit gesicherten Erhalt dieses Kulturgutes kann dieses Wissen auch für die Wiederherstellung von Greifvogelbeständen sowie für die Veterinärmedizin genutzt werden, denn der Austausch zwischen den Falknern geht über kulturelle, religiöse und soziale Grenzen hinaus.
Falkner Klaus Leix lebt mit seiner Familie im Allgäu und jagt zusammen mit dem Wanderfalken Paula, einem „Weib", denn so wird der weibliche Vogel in der Falknersprache bezeichnet. Seine Frau Elisabeth, begeisterte Falknerin, tut es ihm mit ihrem Habicht Sunny, einem Männchen (Terzel), nach. Beide Vögel haben ihren Haupteinsatz im Vergrämen der Krähen auf den vielen Aussiedlerhöfen. Die Rabenvögel lieben die Mieten der Futtersilagen und verunreinigen diese durch ihren Kot. Um der Verschmutzung und Übertragung von Krankheiten vorzubeugen, fliegen Paula und Sunny regelmäßig ihre Einsätze. „Der Vorteil gegenüber einer Vergrämung der schlauen Krähen durch den Jäger ist, dass ich die Vögel aus weiter Entfernung anfliegen lassen kann. Der Wanderfalke und der Habicht sind natürliche Feinde und ihr gehäuftes Auftreten hat eine enorme und nachhaltige Wirkung: Die Krähen meiden diesen Standort nach kurzer Zeit", erklärt Leix. Elisabeth Leix wird am Samstag und Sonntag einen spannenden Vortrag über die Beizjagd im Jägerforum halten. Und natürlich sind der Deutsche Falkenorden sowie der Orden Deutscher Falkoniere mit einem Gemeinschaftsstand auf der JAGEN UND FISCHEN vertreten. „Wir hoffen immer noch, dass wir mit unseren lebenden Vögeln kommen dürfen. Aufgrund der Vogelgrippe versuchen wir gerade eine Sondergenehmigung für sogenannte „Standvögel", also Tiere, die nicht im Flugbetrieb waren und unter Dach stehen, vom Ordnungsamt Augsburg zu bekommen. Sollte uns auch dies aufgrund höherer Gewalt verwehrt bleiben, reisen wir eben mit einer Vielzahl von Präparaten an", skizziert Leix Plan B der Falkner, der auch die Vorträge der Falknerei Schreyer auf der Schaubühne umfasst.


Noch mehr Highlights

Warum Bienen Saunatemperaturen lieben und diese mehr als nur für reine Flügel-Wellness gut sind, erklären die Imker auf ihrem Stand. Bogensport ist nicht nur pure Faszination, sondern auch der ideale Ruhepol für hochsensible Menschen, beschreibt Jean-Christoph von Oertzen in seinem Vortrag zur Balanced Mind Methode im Schützenforum. Dank des Ladies Passion Siegel wird das Auskundschaften von Produkten für die Damenwelt ein Leichtes und so führt der Pirschgang von schicker Pelzmode über winterwarme Ansitzoveralls in weiblicher Passform zu Jagdflinten mit Frauenschaft oder zum Fischerinnenstammtisch am Samstag, der sich mit dem Thema „Angeln wird weiblich" beschäftigt. Sogar speziell für Frauen konzipierte Jagdreisen werden auf der JAGEN UND FISCHEN angeboten. Der Duft von Wildschweinschinken und seine Herstellung lässt beim Vortrag von Hubert Witt zur Wildbretverwertung verharren und wer es erst mal in die Halle 4 zu den 46 verschiedenen Jagdhunderassen und -schlägen geschafft hat, wird sich von der Vielzahl an Supernasen und ihren Vorführungen so schnell nicht mehr trennen können. Eine spannende Podiumsdiskussion zum Thema „Jagende Frauen und männliche Vorurteile" lockt am Sonntag in die Messehallen. Die absolut einzigartige Fliegenwerferbahn in Halle 7 reizt Einsteiger und Experten gleichermaßen, denn die professionellen Instruktoren verfügen über ein äußerst vielseitiges Werfer-Portfolio. Um Bartkultur, Modenschauen, Schauschnupfen, Trachtentänze sowie Musikalisches mit verschiedenen Bläsergruppen geht es auf der Schaubühne. Der Schießparcours für Luftgewehr, Lichtgewehr und Blasrohr des Schützengau Augsburg e.V. und das Schießkino sowie die lebenden Werkstätten der Jägervereinigung Augsburg e.V. zusammen mit den Jungen Jägern Bayern e.V. sind weitere spannende Highlights.
         
  
Druckfähige Bilder:
www.jagenundfischen.de/fuer-journalisten/pressefotos

Weitere Informationen:
www.jagenundfischen.de
www.facebook.com/jagenundfischen

Kontakt:

Oliver Griesz
Leiter Marketing und Kommunikation
Tel.: +49 (0)821-2572-112
Fax: +49 (0)821-2572-105
E-Mail: presse(a /mailpro).tect> t)messeaugsburg.de


Immer auf der richtigen Spur

 


Die Messe JAGEN UND FISCHEN in Augsburg eröffnet vom 19. bis 22. Januar 2017 die Jagd-, Angel-, Bogen- und Sportschützensaison mit brandneuen Produkten sowie einem Rahmenprogramm, das es bislang in dieser variantenreichen Form noch nicht gegeben hat. Den verbalen Startschuss zur 20. JAGEN UND FISCHEN gibt die ehemalige deutsche Skilangläuferin und Biathletin Evi Sachenbacher-Stehle. Die Schirmherrschaft übernehmen Ulrike Scharf, Bayerische Staatsministerin für Umwelt und Verbraucherschutz, und Helmut Brunner, Bayerischer Staatsminister für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten.


Ladies Passion

Die „Fährtenarbeit" für spezielle Produkte aus dem Bereich Ladies Passion erleichtert das extra entwickelte Siegel, mit welchem die entsprechenden Aussteller an ihrem Stand gekennzeichnet sind. Dank dieser Pirschzeichen wird das Auskundschaften dieser Produkte für die Damenwelt zum Hochgenuss und es bleibt noch genügend Zeit für den Besuch der fachlich hochkarätigen Foren, der Wild- und Fischküche oder aber für spannende Podiumsdiskussionen und den Fischerinnenstammtisch.


Wild auf den Tisch

Im Jäger- und im Anglerforum locken wieder jede Menge anregende Vorträge. Es bietet sich also durchaus an, den Besuch der JAGEN UND FISCHEN vorab zu planen, damit einem nichts Interessantes durch das Netz geht. Ein Highlight ist sicherlich der Vortrag von Hubert Witt, dem ersten Vorsitzenden des Bundes Bayerischer Jagdaufseher, der sich dem Thema Wildbretverwertung und -vermarktung widmet. Witt erklärt, wie das wertvolle Wildfleisch vom Aufbrechen bis auf den Teller mit modernen hygienischen Methoden zu behandeln ist, damit es nicht nur in den Verkehr gebracht werden darf, sondern auch zum Genuss wird. Auch bei der Veredelung zu Schinken, Wurst oder Grillsteaks gibt es einiges zu beachten. Die kulinarische Krönung dieser gesetzlichen Vorgaben sowie Praxis-Tipps und Tricks erfolgt im Anschluss in der Showküche. Hier steigt dem Besucher dann der leckere Duft von Reh-, Hirsch- und Wildschweinschinken in die Nase, wenn Witt die Herstellung dieser Spezialitäten vorführt sowie das Beizen und Räuchern erläutert. Der Experte verrät zudem, wie sich leckere Würste mit handelsüblichen Mitteln und Gewürzen für den Hausgebrauch produzieren lassen.


Zertifizierte Supernasen in Aktion

Über 46 Jagdhundrassen und -schläge werden unter der Federführung des Jagdgebrauchshundevereins Augsburg e.V. (JGV-Augsburg) auf der JAGEN UND FISCHEN zu sehen sein. Zum ersten Mal mit dabei sind die Tiroler Bracken, echte Solojäger beim Brackieren mit ausgesprochenem Fährtenwillen. Der Slowakische Rauhbart, eine noch relativ junge Mischung aus Böhmischem Rauhbart und Weimaraner, ist ebenfalls zum ersten Mal am Samstag und Sonntag in Augsburg dabei und laut Rassebeschreibung ein echter Allrounder mit ausgeprägter Führerbezogenheit. Zweimal täglich präsentieren sich die vierbeinigen Spezialisten mit ihren vielfältigen Einsatzmöglichkeiten und rassetypischen Merkmalen den Besuchern in der so genannten Pfostenschau. Richtig in Aktion sieht man die Supernasen dann bei den Vorführungen von Peter Pachinger, Mitglied des JGV-Augsburg: Das Apportieren über ein Hindernis, Vorstehen, Bringselverweisen und freudiger Gehorsam, scheinen Herr und Hund viel Spaß zu machen, doch dahinter verbirgt sich jede Menge Ausbildungsarbeit. Wer auf der Suche nach dem passenden Jagdhund ist, findet auf dieser Sonderschau in Halle 4 ideale Informationsmöglichkeiten. Intensive Gespräche mit Züchtern, Ausbildern und Hundehaltern zum Charakter, aber auch zu wichtigen Prüfungen oder speziellen Einsatzmöglichkeiten dieser Hunderassen, geben eine gute Orientierung für die richtige Entscheidung. „Früher hatten die Deutsch Kurzhaar den Ruf, nervöse Renner zu sein. Das hat sich durch eine beständige Zucht jedoch grundlegend geändert. Diese wesensfesten Hunde stellen bei konsequenter Erziehung in den jagdlichen Arbeitsfächern Feld, Wald und Wasser ihre sehr gute Nasenleistung und ihren passionierten Arbeitswillen unter Beweis. Mit ihrem kurzen Fell in den Farbschlägen Braunschimmel, Schwarzschimmel, Schwarz und Braun, sind diese Hunde zudem absolut pflegeleicht", skizziert Ulrike Krause, die seit vielen Jahren Deutsch Kurzhaar züchtet, die Rassemerkmale.
Klein, mutig und ein dynamisches Kraftpaket, so könnte man den Deutschen Jagdterrier mit wenigen Worten beschreiben. Josef Steidle, Mitglied der Arbeitsgruppe Mittelschwaben im Deutschen Jagdterrier Club e.V., führt seit vielen Jahren ein Terrierrudel: „Diese arbeitsfreudigen und ausdauernden Hunde jagen Dachs und Fuchs im Bau, sind zuverlässig spurlaut auf Sauen und bewähren sich bei  Nachsuchen." Am besten beschäftigt man so eine Bande täglich im Revier. Neben der auch hier notwendigen Konsequenz in der Erziehung, lassen sich diese aufmerksamen drahtigen Jagdbegleiter beispielsweise durch das Öffnen von Türen beeindrucken. „Denn das schaffen nur wir Hundeführer und so lange die Türen zu sind, läuft gar nichts", erläutert Steidle.
Carmen Bergmann-Eglseder züchtet seit 25 Jahren Langhaarweimaraner: „Dieser vielseitige Vollgebrauchshund besticht durch seine Eleganz und außergewöhnliche Farbe. Er besitzt eine schnelle Auffassungsgabe, was einen sehr geradlinigen Umgang erfordert. Sein ruhiges Wesen im häuslichen Umfeld wird durch eine hohe jagdliche Passion im Revier ergänzt. Viel Auslauf sowie ausreichend jagdliche Beschäftigung machen ihn zu einem leichtführigen Gefährten, der über einen ausgeprägten rassetypischen Schutztrieb verfügt." Alle drei Züchter stellen sich im Januar 2017 mit ihren Hunden auf der JAGEN UND FISCHEN vor. Da darf dann intensiv das Ohrenkraulen und „Abliebeln" geübt werden, während man sich über den zukünftigen vierbeinigen Jagdbegleiter erkundigt.


Sammlung vieler Highlights: das Rahmenprogramm

Eine spannende Podiumsdiskussion erwartet die Messebesucher am Sonntag, den 22. Januar 2017, um 15.30 Uhr in Halle 5: Zum Thema „Jagende Frauen und männliche Vorurteile" diskutieren die amtierende bayerische Jagdkönigin Elena Loderer und Susanne Schmid, Präsidiumsmitglied und Referentin für Öffentlichkeitsarbeit und Presse des Bayerischen Jagdverband e.V. (BJV), beide passionierte Jägerinnen, mit  BJV-Präsident Prof. Dr. Jürgen Vocke. Moderator Hans Fürst, erster Vorsitzender der Jägervereinigung Augsburg e.V., nimmt zudem gerne konstruktive Meinungen aus dem Publikum entgegen." Als jagende Frau wird man häufig mit Vorurteilen konfrontiert. Meine Art damit umzugehen ist sehr einfach: Das Zauberwort heißt Ehrlichkeit. Ich würde nicht von mir behaupten, als Frau eine bessere Jägerin zu sein. Denn damit wäre ich wohl unglaubwürdig. Oder haben Sie schon einmal alleine eine Fütterung mit einem schweren Fass voll Apfeltrester bestückt? Einen Wildacker ohne fremde Hilfe angelegt? Oder einen Keiler aus dem Gebüsch gezogen, der gewichtiger ist als Sie selbst? Ich auch nicht. Aber ich kann Ihnen versprechen, wer mir hilft, diese körperlich schweren Arbeiten zu erledigen, darf sich über einen selbst zubereiteten Wildschweinbraten oder frische Rehleberwurst in meiner Küche freuen", eröffnet uns Susanne Schmid schon im Vorfeld einen kleinen Einblick in ihre Sichtweise.

Angeln wird weiblich: Am Samstag, den 21. Januar um 16.00 Uhr, findet in Halle 7 auf der JAGEN UND FISCHEN der 1. Fischerinnenstammtisch statt. Die Fischereiverbände Schwaben e.V. und Oberbayern e.V. freuen sich auf viele interessierte Frauen, begeisterte Fischerinnen und solche, die es noch werden wollen. Spannende Geschichten und Erlebnisse, jede Menge Angel-Tipps und Köder-Tricks sowie ein intensiver Erfahrungsaustausch erwarten die Teilnehmerinnen. Mit dabei ist Carolin Schaffer, die neue junge Geschäftsführerin des Fischereiverbandes Oberbayern e.V., die hofft, dass sich aus diesem Stammtisch langfristig ein Anglerinnenforum entwickelt. Doch Vorsicht, der Besuch dieser Veranstaltung könnte gefährlich werden: „Der Fischer-Virus ist unheilbar und von Nebenwirkungen, wie unkontrollierbaren Kopfbewegungen in Richtung Gewässer, Maden und Würmer im Kühlschrank sowie chronischem Platzmangel im Auto begleitet, da Frau gerne jederzeit gerüstet ist, falls sich spontan die Chance für eine Auszeit am Wasser ergibt", erklärt Gabriele Krumpholz, bekannte bayerische Ausbilderin für die Fischerprüfung und Ehrengast bei diesem ersten Stammtisch. Da bleibt zu erwarten, dass die Zeit ausgebeulter Fischerhüte langsam zu Ende geht und sich dafür witzige Basecaps, coole Sonnenbrillen und auch mal das eine oder andere bunte Accessoire zum neuen Anblick am Gewässer etablieren.


Die JAGEN UND FISCHEN unter dem Weihnachtsbaum

Wer ein echtes „Natur"-Erlebnis zum frohen Fest verschenken möchte, legt die im Vorverkauf auf 9,00 Euro vergünstigten Eintrittskarten (regulär 10,00 Euro) zur JAGEN UND FISCHEN unter den Weihnachtsbaum. Als erste Messe im Jahr bietet die JAGEN UND FISCHEN die ideale Möglichkeit, neue Produkte zu entdecken, sich fachlich auf den aktuellen Stand zu bringen und mit dem Notwendigen oder mit ein bisschen Luxus für eine erfolgreiche Jagd-, Angel- und Schützensaison auszustatten. Aber auch für Familien und Naturliebhaber ist die JAGEN UND FISCHEN einen Ausflug wert. Wo sonst sieht man Adler durch die Augsburger Luft segeln? Und auf den großen Sonderschauflächen der Jäger und Fischer lassen sich dem Nachwuchs wunderbar die Zusammenhänge der heimischen Natur erklären. Eine Vielzahl an Markenherstellern aus allen Bereichen hält eine große Auswahl qualitativ hochwertiger Produkte für den kompletten Outdoorbereich bereit. Aussteller, die mit ihrem Sortiment das Thema Ladies Passion bedienen, sind mit dem entsprechenden Siegel gesondert markiert.


Vorverkaufstellen


• Angelfachmarkt in Gersthofen GmbH (Augsburg Nord)
• Augsburger Angelcenter (Augsburg Süd)
• Briefmarken Bauer (Augsburg City, Moritzplatz)
• Waffen Beer (Allgäu)

Kostenfreie Kindertickets sind ebenfalls an den VVK-Stellen erhältlich. Keine weitere Ermäßigung möglich.


Weitere Informationen:


www.jagenundfischen.de
 
www.facebook.com/jagenundfischen


Gespannte Bogensehnen, Bienensaunen und schnelle Ruten

 

Zum 20. Mal lädt die Messe JAGEN UND FISCHEN vom 19. bis 22. Januar 2017 in ihr breit gefächertes Erlebnisrevier: Hochwertige Produkte namhafter Aussteller, Neuheiten zum Thema „Ladies Passion" sowie der zweite JAGEN UND FISCHEN Messe-Cup im Bogenschießen erwarten die Besucher. Informieren, diskutieren, auswählen, anprobieren, in Anschlag nehmen, auswerfen, im Jäger-, Angler- und Bogenforum den spannenden Vorträgen lauschen und zwischendurch  oder auch erst am Ende leckeres Wild oder heimischen Fisch genießen – die JAGEN UND FISCHEN bietet für alle Besucher ein äußerst facettenreiches Tagesprogramm.


Der 2. JAGEN UND FISCHEN Messe-Cup im Bogenschießen


Recurve-, Blank-, Compound- und Langbogen heißen die Disziplinen, die beim JAGEN UND FISCHEN-Messe-Cup geschossen werden. Der Probelauf findet in Form der Gaumeisterschaft am 30. Oktober 2016 mit über 60 Schützen und Schützinnen in Halle 4 der Messe Augsburg statt. Ziel des Schützengau Augsburg für den Messe-Cup im Januar ist, dem Publikum im wahrsten Sinne des Wortes meisterliche Bogenschützen zu präsentieren. Zwei Bayerische Meister und ein Deutscher Meister sind bereits bei der Gaumeisterschaft am Start, doch Thomas Miehler, Gau Bogenreferent des Schützengau Augsburg, hofft für den Messe-Cup auf weitere Titel-Prominenz. Eine Kamera überträgt dann den Bogenschuss für die Besucher auf einen großen Bildschirm und zeigt genau, wo der Pfeil auftrifft. „Die Flanke der Bahn ist mit Plexiglas gesichert, so dass die Zuschauer wirklich alles präzise im Blick haben", verrät Miehler. Zwei bis drei Scheiben nebeneinander, vom jugendlichen Schützen über Schützinnen jeglichen Alters bis hin zu den Meistern ihrer Disziplin, bieten nicht nur ein buntes Bild für beeindruckende Fotos, sondern stehen auch an allen vier Messetagen für Interviews zur Verfügung. „Der Messe-Cup ist so angelegt, dass er sich zu einem internationalen Turnier entwickeln kann, bei dem entsprechende Preisgelder europaweit Schützen anlocken", so Miehlers Wunsch für die Zukunft.


Bogenschießen in Wort und Bild

Mit einem weltweit einzigartigen Portfolio an Büchern sowie der Zeitschrift „TRADITIONELL BOGENSCHIESSEN" informiert der Verlag Angelika Hörnig Bogenschützen und -schützinnen seit über 20 Jahren zu aktuellen Themen wie Anleitungen zum Selbstbau von Bögen, Schießtechniken und die passende Ausrüstung. Das Messeangebot des Verlages umfasst neben den eigenen Printprodukten jegliche verfügbare Literatur, aber auch Videos zum Thema Bogenschießen. Die eine oder andere Rarität lässt sich hier mit Sicherheit entdecken. In Ruhe und auf Wunsch auch mit Beratung durch die Ratgeber, Bildbände, Romane oder auch geschichtliche Literatur schmökern zu können, vereinfacht die Entscheidung. Nützliches und Schönes für Bogenschützen, handgefertigter Schmuck, ökologisch und fair produzierte T-Shirts und Fotokalender erweitern das Angebot.


Bogensport – Ruhepol für hochsensible Menschen

Rund jeder fünfte Mensch hat empfindsamere Sinneswahrnehmungen als die Mehrheit der Bevölkerung. Diese Feinsinnigkeit hat ihre Vorteile, doch birgt sie auch Herausforderungen. „Überlastung, sich anders und somit nicht zugehörig fühlen, ist das, was viele hochsensible Menschen an sich wahrnehmen", erklärt Jean-Christoph von Oertzen, der daraus die Balanced Mind Methode zum Bogenschießen entwickelt hat. Bei dieser Art des Bogenschießens geht es vor allem um die Konzentration nach innen. Hier steht keine Zielorientierung und somit auch nicht das Treffen im Vordergrund. „Der Bogen zeigt uns ungefiltert und mit absoluter Klarheit, wie es uns im Inneren geht und ob wir tatsächlich im Hier und Jetzt, also in unserer Kraft und Mitte sind", führt von Oertzen aus. Viele Hochsensible habe das Vertrauen in ihre Wahrnehmung bereits als Kinder aberzogen bekommen, der Bogen lehrt, die eigene Intuition wieder zu entdecken. „Wenn Material, Bewegung und Konzentration in Balance sind, ziehen die Schützen den Bogen aus und wissen, bevor sie loslassen, dass der Pfeil genau im Ziel landen wird", beschreibt von Oertzen. „Das ist, was ich den Wow-Effekt nenne, denn so wird dieser Bogenschuss zur aktiven Form der Meditation, weg vom Außen, hin zu sich selbst." Wer gerne mehr über diese besondere Art des Bogenschießens erfahren möchte, kann Jean-Christoph von Oertzen am Samstag und Sonntag auf dem Bogenforum mit seinem Vortrag „So fühlt sich „GUT" an – Bogenschießen mit dem Balanced Mind Konzept" live hören. Mehr vorab findet sich im Bogenblog unter www.bogenblog.de.


Bienensauna – mehr als nur Flügel-Wellness

Wärme tut nicht nur uns Menschen gut, auch Bienen scheinen sie zu genießen. Dies ist jedenfalls die Beobachtung von Richard Rossa dem Erfinder der Bienensauna sowie 800 bis 1.000 Imkern in Deutschland, Österreich und der Schweiz, die ihren fleißigen Völkern dieses Wellnessprogramm mittlerweile bieten. „Bei unserer Bienensauna stand natürlich am Anfang die Bekämpfung der Varroamilben im Fokus. Wir stellten jedoch bei unseren intensiven Beobachtungen schnell fest, dass es bei der Behandlung des gesamten Bienenvolkes inklusive Brut auch jede Menge Nutznießer gibt", berichtet Rossa begeistert. Die Bienen scheinen die 41 bis 42 Grad Celsius definitiv zu schätzen, sie entspannen sich, verlassen das Brutnest und sitzen während der drei bis vier Stunden der Behandlung ruhig auf den Rähmchen. Viele Jungbienen nutzen diese ideale Umgebungsbedingung zudem zum Schlüpfen. „Besonders spannend sind jedoch die positiven Effekte, die sich nach einem Saunadurchgang beobachten lassen: Die Königin bestiftet mehr, das Volk wächst schneller und es kann eine höhere Vitalität und Aktivität festgestellt werden", ergänzt Rossa. „Die Varroamilben sterben ab 39 Grad Celsius ab, auch Wachsmotten, die sich als Schädlinge gerne im Bienenvolk einnisten, überleben diese Temperaturen nicht. Wir halten es durchaus für möglich, dass im Gegenzug die Nützlinge genauso von der Wärme profitieren, wie die Bienen selbst", so Rossas Überlegungen. Zwei Behandlungen pro Jahr werden angeraten, doch die fleißigen Befruchter und Honiglieferanten freuen sich auch über ein ausgeweitetes Wellnessprogramm. Weitere Anwendungsmöglichkeiten ergeben sich während Schlechtwetterperioden, zur Unterstützung der Honigreife oder auch als Gesundheitsprogramm, zum Beispiel gegen die Kalkbrut. Pünktlich zur Messe JAGEN UND FISCHEN wird die nächste Generation der Bienensauna vorgestellt.


Schätze der Imkerei

Die Imkerei ist ein Thema, dem sich mittlerweile immer mehr Frauen annehmen. „Der Anteil an aktiven Imkerinnen liegt bei uns derzeit bei circa 30 Prozent", freut sich Reinhard Buhl vom Kreisverband Imker der Stadt Augsburg. Die Schätze der Imkerei sind vielfältig: Neben dem leckeren Honig in verschiedensten Geschmacksrichtungen sind auch Propolis, Blütenpollen und das duftende Bienenwachs beliebte Produkte. Deshalb steht die Kunst des Kerzenziehens und das Veredeln dieses leuchtenden Materials mit im Mittelpunkt der Präsentation des Landesverbandes Bayerischer Imker e.V.  „Des Weiteren informieren wir über die Möglichkeiten der Hyperthermie bei der Bekämpfung der gefürchteten Varroamilbe. Zwei computergesteuerte Systeme mit Hochleistungsventilatoren sind am Stand zu besichtigen und wir freuen uns auf einen regen Erfahrungsaustausch", so Buhl, der von Freitag bis Sonntag im Jägerforum zu den Themen Bienen und Imkerei referiert.


Fischerinnen-Stammtisch

Der Fischereiverband Schwaben e.V. und der Fischereiverband Oberbayern e.V. werden auf der JAGEN UND FISCHEN einen gemeinsamen Fischerinnen-Stammtisch initiieren. Innovative Produkte direkt auf der Messe entdecken, mit den Ausstellern sprechen, was sich Frauen an passender Ausstattung für diesen Sport wünschen und ein intensiver Erfahrungsaustausch zu den möglichen Angelerlebnissen an den Gewässern in Schwaben und Oberbayern, sind angedachte Programmpunkte. „Ich persönlich fände es auch schön, wenn sich daraus langfristig ein Anglerinnenforum entwickelt, so als Pendant zum bereits existenten Jägerinnenforum und würde dies gerne aktiv unterstützen", erklärt Carolin Schaffer, die neue Geschäftsführerin des Fischereiverbandes Oberbayern e.V. Carolin Schaffer ist selbst Fischerin und betreute zuletzt am Lehrstuhl für Aquatische Systembiologie das Projekt „Bewertung von Renaturierungsmaßnahmen am Inn zum Schutz der Fischpopulation". Fischer betreiben aktiven Naturschutz und der Transport dieses Themas in die breite Öffentlichkeit liegt Carolin Schaffer besonders am Herzen, weshalb ihr der Messeauftritt ihres Verbandes sehr wichtig ist. Sie möchte vor allem jungen Menschen und hier auch besonders den Frauen, Lust auf dieses Hobby mit seinen vielen sportlichen Facetten machen. Sie selbst ist fasziniert vom Spinnfischen und hofft, in dieser Disziplin zukünftig noch einiges dazulernen zu dürfen.


Hightech-Ruten und -Schnüre

Die Firma Ockert weckt unwillkürlich Anglerwünsche, denn die Eigenmarken SPORTEX und Climax stehen für höchste innovative Qualität im Angelsport. Das edle Design der Hyperion XT, einer sehr leichten und schnellen Raubfischrute, rückt dabei genauso in den Fokus der Begehrlichkeiten, wie die neue Welsrute Turbo Cat Feeder, die mit ih-ren zwei unterschiedlich sensiblen Spitzen zuverlässig die Bisse anzeigt. Japanisches High-Performance Carbon steht für extra weite Würfe bei den neuen Meeresruten und mit den Adjektiven superleicht, schnell und sehr sensibel locken aktuelle Forellenruten. Dünne Schnüre durch kleine Ringe fädeln ist mit dem fluoreszierenden Schnureinfädler Speedfädel von Climax nicht nur zeit-, sondern auch nervensparend. Weltweit die erste 12-fach geflochtene Schnur, die sich selbst unter massivstem Drall nicht öffnet und kompakt bleibt, ist dank ihrer innovativen Spiral-Konstruktion die Carat 12. Und das ist nur ein kleiner Teil der Neuheiten, die Ockert auf der JAGEN UND FISCHEN ausstellen wird. Absolut kompetente Beratung zu allen Produkten und Anwendungsbereichen sowie die Vermittlung gut sortierter Händler verspricht Ockert passionierten Anglern und solchen, die es noch werden möchten.


Druckfähige Bilder:

www.jagenundfischen.de/fuer-journalisten/pressefotos


Weitere Informationen:

www.jagenundfischen.de
www.facebook.com/jagenundfischen
www.google.com/+jagenundfischen
www.twitter.com/jagenundfischen


„Ladies Passion“ erstmalig im Fokus

 

Jägerinnen, Anglerinnen und Schützinnen im Visier

Die Frau im Sport steht vom 19. bis 22. Januar 2017 unter dem Motto „Ladies Passion“ erstmalig ganz im Fokus der JAGEN UND FISCHEN. Zusammen mit zahlreichen Ausstellern und Produzenten erschließt das Augsburger Messeteam diesen zukünftigen Trendmarkt, denn die Zahl aktiver Damen steigt sowohl bei den Jägerinnen, Anglerinnen und Schützinnen als auch bei den Naturliebhaberinnen stetig an. „Traditionen bewahren, Trends zeitnah aufgreifen und zusammen mit unseren Ausstellern und ideellen Trägern reizvolle Ideen entwickeln und umsetzen, das alles ist die JAGEN UND FISCHEN in Augsburg. Mit diesem dynamischen Konzept entwickeln wir uns zielsicher zur Leitmesse für den süddeutschen Raum“, erklärt Gerhard Reiter, Geschäftsführer der Messe Augsburg.


Akzente setzen

Seit dem Jahr 2013 liefert die JAGEN UND FISCHEN auf mittlerweile über 27.000 Quadratmeter Bruttofläche jährlich steigende Aussteller- und Besucherzahlen. „Unser Projektteam hat immer ein offenes Ohr für die Ideen und Wünsche unserer Aussteller und uns liegt viel an einer gemeinsamen qualitativ hochwertigen Weiterentwicklung in den Bereichen Jagd, Angeln und Bogensport“, beschreibt die engagierte Projektleiterin Melanie Söhnel die Messe. Dass dieser Weg auch von den Besuchern anerkannt wird, zeigt sich darin, dass 93 Prozent der Besucher aus dem Vorjahr planen, im Januar 2017 wiederzukommen. Die Aussteller aus dem Jahr 2016 waren begeistert von den fast 30.000 Besuchern, von deren Interesse und Wissensdurst, aber auch von der Kaufkraft. „Mit unserem Motto „Ladies Passion“ setzen wir aktuell ganz neue Akzente und entwickeln so zusammen mit unseren Ausstellern einen Nischenmarkt zum Markt mit Zukunft“, ist sich Söhnel sicher. Spannende Neuerscheinungen und exklusive Damenprodukte sind auf dem Pirschgang durch die Hallen schon jetzt gewiss. Über 50 Prozent der für 2017 zu erwartenden Aussteller haben sich bereits vor der Sommerpause angemeldet.


Frauenpower am Wasser

Einem raffiniert gearbeiteten Kunstköder Leben einzuhauchen, indem man einen Beutefisch durch entsprechende Bewegungen täuschend echt imitiert, um den Räuber an den Haken zu bekommen, ist das, was Sara Anschütz fasziniert. Zum Angeln kam sie über ihren Großvater, er nahm sie immer mit an den See. Doch irgendwann war ihr das stundenlange Beobachten der Kurbel zu langweilig. „Seit ungefähr 14 Jahren betreibe ich das Spinnfischen mit echter Leidenschaft. Die Gewässer mit dem Kunstköder abzuangeln, das begeistert mich immer wieder aufs Neue“, so Sara Anschütz. Aktiv Beute machen liegt ihr im Blut. „Ich bin gerne in der Natur und das Schmieden von Plänen, wie ich meinen Zielfisch am besten an die Angel bekomme, macht meinen Kopf frei. Ich suche aktiv den Fisch, konzentriere mich darauf und genieße den Nervenkitzel“, beschreibt die 30-jährige Psychologiestudentin ihre Passion. Mittlerweile ist aus diesem Hobby mehr geworden. Anschütz ist Mitglied des Raubfischteams der Firma Sänger und testet laufend neu entwickelte Produkte, wie beispielsweise Hartplastikköder, auf ihren Erfolg. „Jüngere Kollegen sind dabei eher begeistert von Frauen am Wasser, mehr Skepsis spüre ich bei der älteren Generation.“ Geht es um die Ausstattung, so sieht das Sara Anschütz recht pragmatisch: „Ich gehe auch in Jeans, T-Shirt und Stiefeln ins Wasser und es muss nicht immer alles grün, braun oder beige sein. Ich sehe das locker und bin für unkomplizierte Lösungen und da darf ruhig auch mal Farbe ins Spiel kommen.“ Wenn es dann aber um Wathosen und hochwertige Gummistiefel geht, wünscht sich die junge Frau dann doch eine bessere Auswahl, vor allem in kleinen Damengrößen. Bei der Angelausstattung gibt es für sie allerdings keine Kompromisse – hier zählt sie auf die Testsieger.


Jägerinnen und ihre Passion


In einem sind sich die drei Jägerinnen Renate Weber, Vorsitzende des Bayerischen Jägerinnenforums im BJV, Annemarie Kern, ebenfalls aktiv im Jägerinnenforum und Anika Klein, Jägerin aus Baden-Württemberg, einig: Die positive Darstellung und somit Imagepflege der Jagd gelingt als Frau sehr gut. Vielleicht liegt das daran, dass es in der Gesellschaft immer noch Staunen hervorruft, wenn Frauen jagen und dies automatisch die Neugier und die Freude am Zuhören weckt. In Kindergärten und Schulen sind alle drei mit Aktionen wie dem Lernort Natur oder dem Basteln von Kitzrettungsscheuchen aktiv.

„Bei vielen Frauen steht die Küche, die gesunde und bewusste Ernährung und somit das Wildbret im Vordergrund“, erklärt Renate Weber, für die die Jagd eine Lebenseinstellung ist. Die Verarbeitung vom Fuchsfell zur Decke, von der Feder zum Schmuck, vom Geweih zur Dekoration, diese Vielseitigkeit und somit Nachhaltigkeit in der Verwendung fasziniert fast alle Jägerinnen mehr als die reine Trophäe. Weber führt zwei Labradore und nutzt die Jagd, um nach dem Arbeitstag bewusst aus dem Hamsterrad des Alltags auszusteigen. Was sie sich wünscht, ist funktionelle und trotzdem schicke Jagdkleidung für jeden Tag im Revier. Besonders am Herzen liegen ihr aber Bildungsthemen. „Viele Kinder kennen keinen Sauerampfer mehr, wissen nicht wie dieser schmeckt und auch das Flechten von Ketten aus Margeritenblüten ist ihnen unbekannt. Nicht mal der Marienkäfer gehört zum Wissensfundus, geschweige denn die Unterschiede zwischen Reh- und Rotwild“, äußert Weber schockiert, die sich von den Bildungspolitikern dringend einen „Wiesentag“ in den Grundschulen wünscht. „Flora und Fauna haben keine Lobby und unsere Kulturlandschaft verarmt, auch was den Artenreichtum anbetrifft, zusehends“, warnt Weber, die das Thema der Umweltbildung für unsere Kinder als äußerst brisant erkannt hat.

Anika Klein ist fünf Jahre als Treiberin bei Drückjagden dabei gewesen, bevor sie persönlich zum Jagdkurs eingeladen wurde, und zwar mit dem dezenten Hinweis, dass sie die Brombeeren nun ausreichend kennen würde. „Ich ging bewusst den langen Weg und machte keinen Schnellkurs, um so viel Praxis wie möglich mitzunehmen“, so Klein. Nach sechs Jahren als Jägerin nimmt sie sich immer noch als sehr besonnen wahr, wenn es um die Entscheidung über Leben und Tod beim Wild geht. Mit der Jagd verbindet sie vieles, was ihre Naturverbundenheit ausdrückt. Der Magyar Vizsla ist immer an ihrer Seite, sie bläst Jagdhorn, geht zu Schießwettbewerben für Frauen, trifft sich mit Freunden zum jagdlichen Austausch, aber auch zum Ansitz. Durch die Initiative „Lernort Natur“ ist Klein zudem in ihrer Freizeit in Schulen und Kindergärten aktiv und bietet mit ihren Jägerkollegen Exkursionen in Feld und Wald für Kinder und Jugendliche an. „Was uns die Jagd noch etwas angenehmer gestalten würde, sind einfach spezielle Produkte für Frauen. Einige Jagdwaffenhersteller erkennen das Potenzial mittlerweile und ich habe mich sofort für den Kauf eines Frauenrepetierers entschieden. Bei der Kleidung sieht es leider anders aus, hier vermisse ich häufig die weiblichen Schnitte, die Auswahl ist dünn, vor allem im rein funktionalen Bereich. Schöne Details und mehr Farbe würden mich ansprechen, doch solche Produkte sucht Frau oft vergebens“, schildert Klein ihre Erfahrung. „Die Kaufkraft von uns Damen wird glaube ich immer noch sehr unterschätzt“, ergänzt Klein, die sich inzwischen ein Auto mit Allradantrieb gekauft hat. Auch eine magentafarbene Signalhalsung würde ihr gefallen und Zeiten auf dem Schießstand, die allein den Frauen vorbehalten sind, um nicht ständig das Gefühl zu haben, sich beweisen zu müssen.

Auch sie führt einen selbst ausgebildeten Magyar Vizsla und genau dieser Hund brachte sie zur Jagd. „Meine Tochter verliebte sich in diese Rasse und ohne Jagdschein hätten wir den Welpen aus dieser Leistungszucht nicht bekommen“, erzählt Annemarie Kern, aktives Mitglied beim Jägerinnenforum im BJV und hier vor allem für die Öffentlichkeitsarbeit – so auch für den Stand des Jägerinnenforums auf der JAGEN UND FISCHEN zuständig.

Mit dem ersten Bock kam die Passion und die ist bis heute nicht weniger geworden. „Ich jage jetzt seit 13 Jahren, sehe mich vor allem als Kochtopf- und weniger als Trophäenjägerin, blase Jagdhorn und kann mir die Jagd ohne Hund nicht vorstellen“, beschreibt Kern. Sie selbst nimmt sich als zurückhaltende, überlegte Jägerin wahr, die die Entscheidung zum Schuss immer hinterfragt. Die Stille, der erste Vogelgruß am Morgen, der Sonnenuntergang am Abend, das Teilhaben am Kreislauf der Natur, das Stocken des Atems, wenn es im Gebüsch raschelt und alle Sinne geschärft sind, begeistert sie immer wieder aufs Neue. Wild zu erlegen, das Wildbret zu zerwirken und zu verarbeiten, bis hin zum Wildleberkäse, das empfindet Annemarie Kern als sehr wichtigen und wertvollen Teil der Jagd. Ihre Wunschliste an die Jagdausstatter liest sich bunt: Frauenwaffen mit Lochschaft stehen dabei ganz oben, aber auch Schuhe, die nicht erst bei Größe 40 anfangen, gehören dazu. „Die angebotenen Ansitzsäcke oder -overalls sind für uns Frauen in der Regel viel zu groß und gerade für die kalte Jahreszeit ist die Auswahl sehr beschränkt“, bedauert Kern und fasst zusammen: „Ich denke, dass alle Jäger über das Geschlecht hinaus die gemeinsame Passion für die Jagd verbindet und dies ist schwer in Worte zu fassen.“


Volle Konzentration und innere Ruhe

Herta Schuld, Gau-Damenleiterin im Schützengau Augsburg des Bezirks Schwaben, kümmert sich seit Jahren um die Belange der weiblichen Schützinnen. Frauen schießen an der Luftpistole und am Luftgewehr aus ihrer Sicht sehr ruhig, konzentriert und sind oft ehrgeiziger als die Männer. Wenn es um die Weiterführung des Sports im jugendlichen Alter geht, zeigen sich besonders die Mädchen als konstante Größe. „Für unsere Damen veranstalten wir Vergleichswettkämpfe mit anderen Schützenvereinen, aber bei uns ist es auch möglich in gemischten Mannschaften zu schießen“, erläutert Herta Schuld. „Den Körper herunter zu fahren, den Puls zur Ruhe kommen zu lassen und sich nur auf den Schuss zu konzentrieren ist eine wunderbare Übung, auch für den Alltag“, beschreibt Schuld ihre Begeisterung an diesem Sport. „Oftmals bringen Frauen ihre Freundinnen mit und führen sie so in das Schießen und in unsere geselligen Runden ein“, so Herta Schuld. Trainiert wird zwei Mal die Woche und die Wettkämpfe finden an den Wochenenden statt. Kinder können diesen Sport bereits im Alter von fünf bis sechs Jahren mit dem Lichtgewehr beginnen und sind mit hoher Aufmerksamkeit dabei. Große Erfolge gibt es deshalb als Therapie unterstützende Maßnahme mit ADHS-Kindern zu verbuchen, die durch diesen Sport wesentlich ruhiger werden, was meist eine starke Reduzierung der Medikamente ermöglicht.

Gabriele Pfeiffer-Wiedemann ist Schriftführerin im Schützenverein Ustersbach-Mödishofen, welcher zum Schützengau Augsburg gehört, und seit über 40 Jahren aktive Sportschützin mit dem Luftgewehr, der Luftpistole und dem Kleinkalibergewehr. Sie schießt zusammen in einer Mannschaft mit vier Männern, zu denen auch ihr Sohn gehört. „Bis zur Bayernliga, der dritthöchsten Klasse im Schießsport, haben wir es schon geschafft“, erzählt sie stolz. Die Einheit zwischen Körper, Geist und Waffe, die sich durch die volle Konzentration kurz vor dem Schuss einstellt, fasziniert Pfeiffer-Wiedemann bis heute, denn die Herausforderung für sie ist, jedes Mal die Zehn zu treffen. „Sich in den Wettkämpfen zu messen, macht riesigen Spaß, aber auch die Gemeinschaft ist bei uns Schützinnen sehr wichtig.“ Besonders freut sie sich über den hohen Frauenanteil bei den jungen Mitgliedern, von denen es eine Jungschützin erst kürzlich bis zu den Bayerischen Meisterschaften geschafft hat. „Das Sportschießen bietet mit seinen unterschiedlichen Disziplinen Einstiegsmöglichkeiten für jedes Alter", ermuntert Pfeiffer-Wiedemann gerade Frauen, diesen Sport aktiv zu betreiben. Das Gleiche gilt auch für die Bogenschützinnen, welche mit den Sportbogen-Disziplinen: Recurve-, Blank-, Compound- und Langbogen aktiv sind. In punkto Ausstattung haben die Schützinnen den Jägerinnen und Anglerinnen einiges voraus. Die Bekleidungshersteller stellten sich bereits vor Jahren auf spezielle Damengrößen und -schnitte ein. Selbst für Kinder und Jugendliche gibt es ein Angebot, das sich sehen lassen kann.


Druckfähige Bilder:
www.jagenundfischen.de/fuer-journalisten/pressefotos


Weitere Informationen:
www.jagenundfischen.de
www.facebook.com/jagenundfischen
www.google.com/+jagenundfischen
www.twitter.com/jagenundfischen


Augsburg-Jäger-Logo JJB JF-BJV-Logo schuetzengau_augsburg bbja jagdhundverein_augsburg Horrido_Logo LFV_Logo
FVS-Logo Bezirk_Schwaben_Logo LVBI-Logo Bogensport-By-Beier DFO_Logo EFFA-Logo FVO-Logo
Messe Augsburg | ASMV GmbH | Am Messezentrum 5 | 86159 Augsburg | info@messeaugsburg.de