Messe Augsburg

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48.33865 (48° 20' 19.14° N)
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Pressemitteilungen

Süddeutschlands Messe Nr. 1 für Jäger, Fischer und Naturliebhaber wächst weiter

 

Knapp 34.000 Besucher drängten am Wochenende aufs Augsburger Messegelände, auf dem die internationale Messe JAGEN UND FISCHEN vom 18. bis 21. Januar 2018 stattfand. 311 Aussteller aus 19 Nationen zeigten auf einer Fläche von insgesamt 28.000 m² ihr breitgefächertes Angebot traditioneller und innovativer Produkte. Darüber hinaus wurden Experteninformationen aus 1. Hand sowie ein abwechslungsreiches Programm zum Ausprobieren und Mitmachen geboten - vom Bogenschießen über das Schießkino bis hin zum Schnupperkurs im Fliegenfischen.

"Wir haben unsere Position als Süddeutschlands größte und beliebteste Messe für Jagd und Fischerei weiter ausgebaut", freut sich Messechef Gerhard Reiter. "Das zeigt die konstant steigende Besucherzahl der JAGEN UND FISCHEN sowie ein nochmaliger Ausstellerzuwachs im Vergleich zum Vorjahr". Besucher und Aussteller zeigten sich am Ende rundum zufrieden mit dem Angebot, den Umsätzen und der einzigartigen Atmosphäre der Messe. Erstmals integriert war die Bogensportmesse AUGSBOW, die das bisherige Angebot rund um Pfeil und Bogen in Halle 4 erweiterte.

Hans Fürst, erster Vorsitzender der Jägervereinigung Augsburg, unterstreicht die Qualität der langjährigen Zusammenarbeit mit den Augsburger Messemachern. Die Entwicklung der Ausstellung zur größten und vielfältigsten Fachveranstaltung im Süden Deutschlands bewertet er als durchweg positiv. "Der Zuwachs bei Ausstellern und Besuchern ist spürbar", bestätigt er und betont die Bedeutung der Jagd als Tradition in Schwaben. Unter dem Motto "Jagd ist Heimat" präsentierten die Jäger ein beeindruckendes Biotop mit der Vielfalt der heimischen Fauna und Flora in Halle 5. Moritz Fürst zu Oettingen-Wallerstein bestätigt, dass Augsburg der richtige Standort für die Messe ist. "Wir gehen in Augsburg den richtigen Weg und freuen uns bereits jetzt auf die JAGEN UND FISCHEN 2019".

Ulrich Krafczyk, Geschäftsführer des Fischereiverbandes Schwaben, und Dr. Oliver Born, Leiter der Fischereifachberatung Bezirk Schwaben, zeigten sich zufrieden über das große Interesse der Besucher an den Infoständen. Für ein brandaktuelles Thema möchten die Organisatoren der Sonderschau Fischerei die Besucher in diesem Jahr besonders sensibilisieren: Das Problem der Verschlammung unserer Gewässer. "Die Situation ist dramatisch" erklärt Krafczyk. Bedingt durch Starkregenfälle und einseitig bewirtschaftete Ackerflächen wird zunehmend Schlamm in unsere Bäche und Seen gespült. Unsere Fischerjugend stellt daher auf der Messe die Brutbox als Hilfsprojekt für kieslaichende Fischarten vor".

Gelungene Premiere der Bogensportmesse AUGSBOW!

Als Volltreffer erwies sich die Erweiterung des Angebots um den Schießsport, dem im Rahmen der neuen, parallel stattfindenden Messe AUGSBOW über 1.500 m² Präsentationsfläche gewidmet wurde. Bogenmanufakturen, Bogenhändler, Bekleidung, Schießbahnen und ein Bogenschießkino boten alles, was der Schütze begehrt. Natürlich standen bei der AUGSBOW der Austausch und das Netzwerken ganz hoch im Kurs - in Foren und Fachvorträgen trafen sich Experten aus der Szene, die Interessierten mit ihrem Wissen in Theorie und Praxis zur Verfügung standen. Ein weiteres Highlight war der Messecup: Profischützen der Disziplinen Recurve-, Blank-, Compound- und Langbogen wetteiferten in einem Turnier der Extraklasse. Die AUGSBOW findet zukünftig immer zeitgleich zur JAGEN UND FISCHEN statt, Besucher benötigen nur ein Ticket, um beide Veranstaltungen zu besuchen.

Publikumsmagnet Jagdgebrauchshunde

Rund 1.000 Quadratmeter Fläche standen dem Jagdgebrauchshundeverein Augsburg e.V. (JGV-Augsburg) für die Vorstellung von über 50 Jagdhunderassen und -schlägen zur Verfügung. Zweimal täglich stellte der JGV-Augsburg die vierbeinigen Spezialisten mit ihren vielfältigen Einsatzmöglichkeiten und rassetypischen Merkmalen den Besuchern auf der beliebten Aktionsfläche vor. Wie man einen Lehrling zu einem Profi auf vier Pfoten erzieht, demonstrierte Harald Fischer täglich auf der Schaubühne.

Im Visier: Optik und Waffen

Auch eine Weltpremiere ließ sich in Augsburg feiern: Der renommierte Jagdwaffenhersteller Mauser stellte am Samstag seinen neuen Repetierer M18 vor, ein Anlass, der gebührend gefeiert wurde. Namhafte Anbieter wie die Blaser Jagdwaffen GmbH, J.P. Sauer & Sohn GmbH, H. Krieghoff GmbH, Manfred Alberts GmbH, Prinz Waffen u.v.m. stellten auf der JAGEN UND FISCHEN 2018 Neuheiten und Bewährtes aus. Ergänzt wurde das Waffenspektrum durch Jagdoptik aus dem Hause Leica, Steiner, Schmidt & Bender, Swarovski und Zeiss.

Nächster Termin im Messe-Revier Augsburg

Die kommende JAGEN UND FISCHEN findet vom 17. bis 20. Januar 2019 in der Messe Augsburg statt. Dann heißt es: Volltreffer landen im Messe-Revier Augsburg!


Ausstellerstimmen

"Wir sind sehr zufrieden und nächstes Jahr auf jeden Fall wieder dabei. Kompliment an die Kunden und die Organisatoren". Laura Loibl, Nachtsichttechnik Jahnke

"Es lohnt sich immer wieder für uns, dabei zu sein, denn hier finden wir genau unserer Zielgruppen. Die Besucher waren sehr interessiert. Wir kommen auf jeden Fall im nächsten Jahr wieder". Suzuki Deutschland GmbH

"Tolles Niveau, hier wurde Einzigartiges erreicht. Das kaufkräftige Publikum zeigte großes Interesse an den hochwertigen Produkten. Die breit gefächerten Themen der Vorträge erhielten sehr viel Zuspruch". Torsten Ahrens, Jenzi

"Schöne Messe, gute Stimmung, ich bin im nächsten Jahr wieder hier". Thorsten Mann, Waffen Koch

"Wir hatten deutlich mehr Besucher und auch Umsatz als im letzten Jahr. Wir sind zufrieden, daher planen wir, die Bogensportmesse AUGSBOW im kommenden Jahr weiter auszubauen". Uwe Beier, Bogensport Beier


Druckfähige Bilder

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Weitere Informationen

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Saisonstart im Augsburger Messerevier für Sport- und Bogenschützen, Jäger, Fischer und Naturliebhaber

 

Vom 18. bis 21. Januar 2018 laden die Messen JAGEN UND FISCHEN und die neue AUGSBOW zum erfolgreichen Pirschgang mit nur einer Eintrittskarte nach Augsburg ein. Zahlreiche Sonderpräsentationen, Foren und interaktive Bereiche bei den Fischern, Jägern und Sport- und Bogenschützen sorgen für einen garantiert erlebnisreichen Messebesuch. Der „Ladies Passion“-Guide führt die Damenwelt gezielt durch das spezielle Angebot für Jägerinnen, Schützinnen und Fischerinnen.

Eröffnung

Seine Durchlaucht Moritz Fürst zu Oettingen-Wallerstein eröffnet am 18. Januar um 10.00 Uhr in Halle 5 zusammen mit Gerhard Reiter, Geschäftsführer der Messe Augsburg, die 21. JAGEN UND FISCHEN. Hans Joachim Weirather, Präsident des Fischereiverbandes Schwaben e.V., Wolfgang Kink, 1. Landesschützenmeister des Bayerischen Sportschützenbundes und Renate Weber, Repräsentantin des Jägerinnenforums im Bayerischen Jagdverband e.V. sind die weiteren Redner und Rednerinnen der Eröffnungsfeierlichkeiten.

Die neue AUGSBOW

Die süddeutsche Bogensportszene besitzt nun mit der AUGSBOW eine eigene Messe. „Wir konnten sehr attraktive Aussteller, wie beispielsweise Antur Archery aus Österreich, die auf dem europäischen Markt mit ihrer innovativen Bogenproduktion ganz neue Wege einschlagen, für diesen Messestandort gewinnen", so Uwe Beier, der selbst mit einem großen Stand vor Ort sein wird. Ein umfangreiches Rahmenprogramm, Trends, geballtes Know-how und Innovationen bieten alles, was sich Einsteiger und Profis der Szene erhoffen. Wie einem groben Stück Holz „Leben“ eingehaucht wird, zeigt Bogenbauer Helmut Binder auf der Schnitzbank mit dem Ziehmesser, wenn er einen Langbogen formt. Das Bogen-Kino by Beier, in welchem jeder mit seinem eigenen Equipment schießen darf, macht durch das Einspielen verschiedenster Filme die Jagd auf bewegte Ziele möglich. Dr. Dietmar Vorderegger hält am Messe-Sonntag zwei Fachvorträge zu den Themen „Bogenjagd" und „Fehleranalyse und -korrektur beim traditionellen Bogenschießen" und natürlich findet auch 2018 der mittlerweile dritte Messe-Cup im Wettkampfmodus am Recurve-, Blank-, Compound- und Langbogen statt, um nur einige Highlights dieser Messe aufzuzählen.

Beeindruckender Sportschützenbereich

Der Ausstellungsbereich der Sportschützen wartet mit einem bundesweit einzigartigen Angebot an Herstellerfirmen wie Carl Walther und Feinwerkbau für Sportwaffen, digitale Schießstandtechnik von Meyton Elektronik und weiteren Ausstellern für Fahnenstickereien und Wappen auf. Schießstände für Luftgewehr, Luftpistole sowie das bereits für Kinder geeignete Lichtgewehr und ein Blasrohrstand laden dazu ein, die eigene Leidenschaft für diese Disziplinen zu entdecken. Spaß macht es auf jeden Fall und der Blasrohrstand des Bayerischen Sportschützenbundes (BSSB) ist besonders bei Familien beliebt. Für den Messefreitag haben sich schon jede Menge Schulklassen angemeldet, die sich im Zielen und Schießen ausprobieren wollen. Am Wochenende steht dann Bernd Ranninger, einer der kompetentesten Waffenrechtsspezialisten Bayerns, am Stand des Sportschützen-Gau Augsburg zu allen Belangen rund um die Waffe Rede und Antwort.

„Ladies Passion“ – auf den Spuren „weiblicher“ Produkte

Den „Ladies-Passion“-Guide können sich die Besucherinnen gleich beim Eintritt in die Messehallen downloaden. Er führt treffgenau zu den 18 Firmen, die insgesamt 27 Produkte speziell für Fischerinnen, Jägerinnen und Sportschützinnen anbieten. Die Stände sind zudem durch Urkunden mit dem „Ladies-Passion“-Siegel gekennzeichnet, damit auf der Hallen-Pirsch die passenden Produkte selbst ohne Guide zielsicher erkennbar sind.

Facettenreiches Rahmenprogramm

Ein Angel-Update 2.0 für Norwegen gibt es im Anglerforum vom bekannten Angelprofi Torsten Ahrens. In der Fliegenwerferzone sind nicht nur Einsteiger gut aufgehoben, sondern auch Fortgeschrittene und Experimentierfreudige, wenn es beispielsweise um Wurftechniken bei Hindernissen geht. Dieses Jahr dürfen sie ihre teils spektakulären Flugkünste wieder vorführen: Täglich um 14.00 Uhr erobern die Greifvögel der Falknerei Schreyer die Lüfte des Freigeländes. Die unterschiedlichen Flugbilder von Falke, Bussard und Adler begeistern und ganz nebenbei erfährt man noch jede Menge Wissenswertes über die Vögel und die Falknerei. Was alles zu einer funktionalen Jagdausrüstung gehört und welche Produkte selbst extrem widrigen Bedingungen stand halten, darüber berichtet das Team Winz am Freitag, Samstag und Sonntag auf der Schaubühne. Wertvolle kulinarische Tipps liefert die Wild- und Fischküche in Halle 7. Wem danach die angeregten Magensäfte ein gehöriges Hungergefühl bescheren, setzt sich einfach in das Ortlfinger Fischerstüble, das direkt daneben mit heimischen Fischgerichten verwöhnt. Die Sonderschau des Jägerinnenforums des Bayerischen Jagdverbands e.V. zeigt sehr anschaulich, dass im bevorstehenden Frühjahr jeder Schritt in Feld, Wald und Flur direkt in die Kinderstube des Wildes führt. Vom wuscheligen Fuchswelpen über Gelege des Rebhuhns bis zum gepunkteten Kitz gibt es hier jede Menge Nachwuchs zu entdecken. Ein weiterer Höhepunkt des Rahmenprogramms sind die Böllerschützen, die am Messesamstag und -sonntag um jeweils 11.00 Uhr im Freigelände ihr lautstarkes Debüt geben. Eine schöne Erinnerung an diese JAGEN UND FISCHEN zaubert der Prägestock der Ferlacher Büchsenmacher & Graveurschule aus den Münzen der Besucher.

Vier Pfoten in Aktion

Die Halle vier gehört auch in diesem Jahr auf rund 1.000 Quadratmetern den vierbeinigen Jagdhelfern und ihren Züchtern. Dank des Engagements des Jagdgebrauchshundevereins Augsburg e.V. (JGV-Augsburg) gibt es in diesem Jahr rund 50 Jagdhunderassen und -schläge zu bestaunen. Zweimal täglich zeigen die verschiedensten Spezialisten ihre vielfältigen Einsatzmöglichkeiten und typischen Merkmale bei der großen Rassenpräsentation. Welsh Terrier, Foxterrier als Glatthaar und Rauhaar, Jagdterrier und sogar Border Terrier, eine in Großbritannien beliebte und noch sehr ursprüngliche Hunderasse für die Fuchsjagd zu Pferde, sind dieses Mal mit von der Partie. Eine alte Jagdhunderasse aus Frankreich ist der Barbet, der auch als französischer Wasserhund oder Wasserpudel bekannt ist. Seine Passion ist, wie könnte es anders sein, die Wasserarbeit. Doch er lässt sich auch im Feld als Vorsteher hervorragend einsetzen. Des Weiteren präsentieren sich die sechs verschiedenen Retriever-Rassen, von denen der Chesapeake-Bay Retriever und der Nova-Scotia-Duck-Tolling Retriever sicherlich zu den unbekannteren gehören, in Augsburg. Diese Sonderschau bietet somit ideale Möglichkeiten, direkte Kontakte zu Züchtern, Ausbildern und Hundehaltern zu knüpfen. Informative Gespräche sowie das Beobachten und Erleben der verschiedenen Rassen vereinfachen die Auswahl des passenden Jagdhundes definitiv. 

Peter Pachinger, Mitglied des JGV-Augsburg, bringt mit seinen jagdlich ausgebildeten Vierbeinern die Zuschauer zum Staunen. Voll in Aktion zeigen die Hunde, wie das Bringselverweisen funktioniert, wie freudiger Gehorsam aussieht und perfektes Vorstehen. Das Apportieren über ein Hindernis macht den Tieren sichtlich Spaß. Hier sind Vierbeiner und Hundeführer mit freudigem Eifer dabei. Dahinter verbirgt sich jede Menge Ausbildungsarbeit, doch wenn das Ergebnis so aussieht, scheint die Zeit gut investiert.

Zwei Passionen, ein Stammtisch

Am Samstag, den 20. Januar, um 15.00 Uhr, findet in Halle 7 am Stand der Fischerei, ein Frauenstammtisch statt, zu welchem erstmalig nicht nur Fischerinnen, sondern auch alle Jägerinnen herzlich eingeladen sind. Ein spannender Wissens- und Erfahrungsaustausch in lockerer Runde unter dem Motto „Gemeinsam für die Natur“ ist geplant. „Wir freuen uns auf viele fesche Fischerinnen und leidenschaftliche Jägerinnen oder eben die Frauen, die es noch werden wollen“, so Carolin Schaffer, Geschäftsführerin des Fischereiverbandes Oberbayern e.V. Stargast an diesem Samstag ist die bekannte Fischerin und Ausbilderin zur Fischerprüfung, Gabriele Krumpholz aus Dietramszell. Wer mit dabei ist, hat die Chance, eine besondere Überraschung zu ergattern. Durch den gemeinsamen Stammtisch steigt die Gefahr erheblich, dass zukünftig die eine oder andere Jägerin mit dem Fischer-Virus infiziert ist oder so manche Fischerin demnächst nicht nur die Angelrute, sondern auch noch Büchse und Flinte im Schrank stehen hat.

Weitere Informationen: 


Interaktives Erlebnisrevier für die ganze Familie

 

Die Messe JAGEN UND FISCHEN in Augsburg bietet vom 18. bis 21. Januar 2018 ein unglaublich abwechslungsreiches Programm für Jäger, Fischer, Schützen, Familien und Naturliebhaber. Sich ausprobieren im Bogen- oder Sportschießen, mit dem Blasrohr treffen, dem Tatort Wald auf die Spur kommen, Zielwerfen mit der Angelrute, Jagdhunde bei der Arbeit beobachten sind Erlebnisse, die Jung und Alt begeistern.

Save the Date – Saisonstart in Augsburg

„Für mich ist die Messe JAGEN UND FISCHEN in Augsburg der Branchenhöhepunkt in Süddeutschland. Die Aussteller und deren Angebot nehmen erfreulicherweise kontinuierlich an Qualität und Quantität zu. Diese Messe ist für Jäger, Jagdinteressierte, Fischer und Schützen vor Beginn der Jagdsaison und den Schießveranstaltungen ein wichtiger Termin, den alle am Landleben Interessierten wahrnehmen sollten", äußerte sich S.D. Moritz Fürst zu Oettingen-Wallerstein. Über diese Einschätzung haben sich das gesamte Projektteam und Gerhard Reiter, Geschäftsführer der Messe Augsburg, sehr gefreut, denn allen liegt sehr viel an der steten Weiterentwicklung der JAGEN UND FISCHEN.

Mitten ins Schwarze

Auf der JAGEN UND FISCHEN ist jedes Jahr mehr geboten, das gilt auch für den Ausstellungsbereich der Sportschützen. Herstellerfirmen wie z.B. Walther präsentieren auf deren eigenen Schießbahnen in der Halle 4 Luftgewehre und Pistolen. Neben den Sportwaffen wird auch die Firma Meyton Elektronik mit digitaler Schießstandtechnik vor Ort sein. Eine gute Möglichkeit für die Vereine, sich konkret über die Vor-teile der Digitalisierung zu informieren. Außerdem präsentieren Aus-steller mit Fahnenstickereien, Wappen und Schützenketten ihr vielfäl-tiges Angebot. Ehrengast zur Eröffnung der JAGEN UND FISCHEN ist Wolfgang Kink, 1. Landesschützenmeister des BSSB. Er wird in seiner Festrede die Sportschützen Süddeutschlands in Augsburg willkommen heißen.  Wie viel Zielwasser in einem steckt, lässt sich perfekt auf dem gläsernen Schießstand des Sportschützen-Gau Augsburg aus-probieren. Luftgewehr oder Luftpistole heißen die beiden Disziplinen, die hier geschossen werden. Kinder jeglichen Alters dürfen die für den Schuss wichtige Ruhe und Konzentration am Lichtgewehr und an der Lichtpistole üben. Für sehr viel Spaß sorgt der Blasrohrstand des Bayerischen Sportschützenbundes (BSSB). Diese neue Wettkampfdisziplin gibt es erst seit zwei Jahren und sie wird auf eine Distanz von 10 Meter geschossen. „Für die Kleinsten stellen wir das Ziel einfach ein ganzes Stück näher, damit der Pfeil dann auch auf der Scheibe landet", verrät Gerhard Morasch, 1. Gauschützenmeister des Schützengaus Augsburg. „Sportschützen treten sowohl in Einzel- als auch in Mannschaftswettkämpfen an. Körper und Geist herunterfahren, sich konzentrieren und mit größter Disziplin die Waffe handhaben, das wird hier von Anfang an gelehrt. Doch auch körperliche Fitness ist gefordert, sonst steht der Schütze seine 40 bis 60 Schuss im Wettkampf nicht durch. Deshalb üben sich bei uns bereits die Kinder und Jugendlichen im Sommerbiathlon, also laufen, schießen, laufen", erklärt Morasch. Für den Messefreitag haben sich schon jede Menge Schul-klassen angemeldet, die sich im Zielen und Schießen ausprobieren wollen. Echte Schützenhilfe in Sachen Waffenrecht gibt es dann am Wochenende von Bernd Ranninger, bekannt als einer der kompetentesten Waffenrechtsspezialisten Bayerns. Er darf am Stand des Sport-schützen-Gau Augsburg zu allen Belangen rund um die Waffe  befragt werden. 

Dritter Messe-Cup im Bogenschießen

Recourve-, Blank-, Compound- und Langbogen heißen die Disziplinen, die beim dritten Messe-Cup in der Halle 4 geschossen werden. Rund 60 Schützen aus verschiedensten bayerischen Schützenvereinen treten hier gegeneinander an. Auch der Deutsche sowie Bayerische Meister am Recourvebogen, Andreas Bauder, ist mit von der Partie. Eine Kamera überträgt den Schützen zum Zeitpunkt der Schussabgabe sowie die Zielscheibe auf einen Bildschirm und zeigt den Besuchern im Großformat, wo der Treffer sitzt. Die Flanke der Bahn ist mit Plexiglas gesichert, so dass die Zuschauer alles präzise im Blick haben. Ein spannender Wettkampf an allen vier Messetagen, der so richtig Lust auf den ersten eigenen Bogenschuss macht. Um den Anforderungen der Bogensportbranche noch besser gerecht zu werden, reagierte die Messe Augsburg mit der Ausgliederung dieses Themas in der Fachmesse AUGSBOW, die parallel zur JAGEN UND FISCHEN stattfindet und mit einer Eintrittskarte für alle Messen besucht werden kann.

Bedrohte Fischpopulation

Eindrücklich und plakativ demonstriert die Fischereifachberatung des Bezirks Schwaben, wie die bayerischen Gewässer unter dem vermehrten Sedimenteintrag durch die immer häufiger stattfindenden Starkregenereignisse leiden. Der von den Äckern abgeschwemmte Boden sammelt sich am Kiesgrund der Bäche und Flüsse. Deren Lückenstruktur ist aber wichtiger Lebensraum aller kieslaichender Fischarten und Muscheln, denn hier findet die Entwicklung vom Ei bis zum Brütling und der Jungmuschel statt. Am schlimmsten sind begradigte Gewässer betroffen. Deren natürliches Geschiebekontinuum wird zusätzlich durch Stauwehre unterbrochen, an denen sich die Schlammberge ablagern. Diese Flüsse haben keine Chance, den eingetragenen Schlamm wieder los zu werden. Wie diese Bodenerosion im Detail in der Natur funktioniert, demonstriert ein raffinierter Versuchsaufbau mit Regensimulator und verschieden bepflanzten Böden. Der Besucher sieht, wie viel Regen versickert, aber auch wie viel Wasser an der Oberfläche abläuft. Durchsichtige Auffangbehälter zeigen, welche Mengen an Feinsediment dabei abgeschwemmt werden. „Uferrand-streifen halten den Schlamm zurück und haben deshalb eine wichtige Pufferfunktion. Ebenso würden Renaturierungsmaßnahmen mit Prall- und Gleitufern den begradigten Gewässern helfen", erklärt Maximilian Dietrich, Wissenschaftlicher Mitarbeiter der Fischereifachberatung, dieses immer brisanter werdende Thema.

Weitere „Fisch"-Perspektiven

Die Halle 7 ist mittlerweile zum Treffpunkt für den fachlichen Austausch der Fischer Süddeutschlands geworden, denn hier präsentieren sich der Landesfischereiverein Bayern e.V., der Fischereiverband Schwaben e.V. und der Fischereiverband Oberbayern e.V. mit verschiedensten Aktionen: Die kleinen Besucher dürfen Kieselsteine fantasievoll bemalen und sich im Holzfischeangeln üben. Das Ortlfinger Fischerstüble verwöhnt mit heimischen Fischgerichten, der Castingbereich animiert zum Üben verschiedener Würfe mit der Rute unter Anleitung eines Profis, in den lebenden Werkstätten werden Angelruten aus Bambus und Kunststoff gefertigt und lebensechte Fliegenköder zum Fliegenfischen gebunden. Die Brutrinne lockt mit dem Blick auf frisch geschlüpfte Minifische mit Dottersack und im großen Rundaquarium zeigt sich die heimische Fischfauna mit glitzernden Schuppen. Zwei Aquarienbecken demonstrieren sowohl den idealen Lebensraum für Fische am Kiesgrund des Flusses als auch die verschlammte Variante, wo weder Nährtierchen noch abgelegte Eier Platz finden.

Zum ersten Mal mit dabei ist die Bayerische Fischerjugend im Landesfischereiverband Bayern e.V., die ihr Lernprogramm „fish and nature" für JunganglerInnen zwischen 12 und 15 Jahren vorstellt. Jede Menge Wissen über Artenschutz, Recht, Fischkunde und Angelpraxis lässt sich hier online und in Übungsbroschüren aneignen. Wer am Stand das Quiz ausfüllt, hat zudem eine Chance auf eine hochwertige Angelrolle. Eine Fangbuch- und  Schonzeiten-App macht allen Anglern das Leben leichter und am Stand gibt es eine kurze Einführung für Interessierte. Das Projekt „Fischer machen Schule" ist besonders für Lehrkräfte der 3. bis 6. Klasse attraktiv und eine vom Kultusministerium empfohlene Bildungseinheit. Eine Bachsafari zusammen mit einem erfahrenen Fischer ist für alle Schülerinnen und Schüler ein Erlebnis der besonderen Art. Die Terminvermittlung übernimmt die Bayerische Fischerjugend und stellt zudem hochwertige Arbeitsmaterialien zur Nachbereitung für die Lehrkräfte zur Verfügung.

Dem Täter auf der Spur: Tatort Wald

Angenagte bleiche Knochen, mit Matsch beschmierte Baumrinden, tiefe Spuren im Schlammloch, ein Federchaos am Waldrand und junge Bäume und Sträucher ohne Rinde: Wer steckt hinter diesen „Taten"? Mit kriminalistischem Spürsinn ermitteln die Jägerinnen und Jäger gemeinsam mit den Besuchern inmitten der Sonderschau der Jägervereinigung Augsburg e.V. Sie erklären in ihrer Rolle als Heger und Pfleger der Natur die Spuren und Lebensgewohnheiten der Waldbewohner. Diese spannende Form der Wissensvermittlung fasziniert Kinder und Jugendliche, aber auch Erwachsene hören gerne zu. Jäger kennen ihr Revier, lesen Fährten und die Zeichen der Natur wie andere Menschen die Tageszeitung und schützen so effektiv Fauna und Flora unserer Kulturlandschaft. Ergänzt wird dieser detailverliebte Ausstellungsbeitrag durch traditionelles Handwerk: Eine Kürschnerin verarbeitet Pelze, eine Präparatorin veredelt Fell- und Federkleid zu lebensechten Szenen. Graveurin, Messerschmied und Sattler lassen sich über die Schultern schauen und weitere geschickte Hände kreieren Schmuckunikate aus Naturmaterialien.

Ein Geschenk mit Erlebnisqualität

Wer ein echtes „Natur"-Erlebnis zum frohen Fest verschenken möchte, legt die im Vorverkauf auf 9,00 Euro vergünstigten Eintrittskarten (regulär 10,00 Euro) zur JAGEN UND  FISCHEN und AUGSBOW am besten unter den Weihnachtsbaum:

Vorverkaufsstellen

• Augsburger Angelcenter (Augsburg Süd)

• Briefmarken Bauer (Augsburg City, Moritzplatz)

• Messe Augsburg per E-Mail an: info@jagenundfischen.de 

Kostenfreie Kindertickets sind ebenfalls an den VVK-Stellen erhältlich.


Weitere Informationen: 


Intelligente Spurensucher und Jagdausrüstung mit optimaler Funkionalität

 

Das Erlebnisrevier der JAGEN UND FISCHEN in Augsburg lockt vom 18. bis 21. Januar 2018 mit jeder Menge neuer Themen und hochkarätiger Aussteller. Das Kuratorium für Waldarbeit und Forsttechnik e.V. ist neuer Kooperationspartner und berät in Sachen Jagdpraxis mit aktuellen Prüfergebnissen bei Schalldämpfern, Keilerschutzhosen und mehr. „Die JAGEN UND FISCHEN ist dank hochkarätiger Referenten, informativer Sonderschauen und hochwertigen Ausstellern im Raum Süddeutschland auf einem einzigartigen Niveau gelandet", resümiert Gerhard Reiter, Geschäftsführer der Messe Augsburg.

Trendsetter

Stets auf der Spurensuche nach neuen Trends in der Jagd, Fischerei und auch bei den Bogen- und Sportschützen, führt die JAGEN UND FISCHEN Hersteller, Aussteller, Jäger, Fischer, Schützen und Naturliebhaber auf dieser Messe in einem auserlesenen Rahmen zusammen. Der Informationsgehalt über die Foren, die Sonderschauen und die stetig wachsende Zahl an Ausstellern auf über 27.000 Quadratmetern Fläche ist einzigartig. Ein gutes Beispiel hierfür ist das „Ladies Passion"-Siegel, das ab sofort spezielle Produkte für Jägerinnen ziert. Das lässt die Pirsch auf die perfekte Ausstattung noch erfolgreicher werden. Als erste Messe im Jahr ist die JAGEN UND FISCHEN somit der ideale Startschuss für ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2018.

Intelligente Spurensucher

Der Wechsel von Winterzeit auf Sommerzeit, das immer dichter werdende Straßennetz, das häufig Wildeinstände und Wildwechsel zerschneidet und auch der hohe Freizeitdruck in Feld und Wald führen vermehrt zu Verkehrsunfällen mit Wildtieren. „Nicht immer enden diese sofort tödlich für Reh, Hirsch und Wildsau und so fliehen diese Tiere häufig mit inneren Verletzungen und offenen Brüchen", erklärt Wild-meister und erfahrener Schweißhundeführer Matthias Meyer. Im Sinne des Tierschutzes muss verletztes Wild so schnell als möglich von seinen Qualen erlöst werden und hierbei helfen spezielle Hunderassen, die sogenannten Schweißhunde, die es auch im Januar auf der JAGEN UND FISCHEN in der Sonderschau in Halle 4 zu sehen gibt. Diese Supernasen können allein durch das Verfolgen der Bodenverwundung und somit geringsten Geruchspartikeln den Hundeführer zum kranken Wild bringen, denn die Verletzungen von verunfallten Tieren verlaufen oft mit wenig oder gar keinem Blutverlust. Hier stellt sich eine schwierige Aufgabe, die neben einer aufwendigen Ausbildung sehr viel Vertrauen und Erfahrung beim sogenannten Nachsuchengespann erfordert. Diese Arbeit ist sehr wichtig, denn gerade ver-letzte Wildschweine sind durchaus in der Lage, Spaziergänger oder deren Hunde, die ihnen unwissentlich zu nahe kommen, anzugreifen. Hier kommt dem Schweißhundeführer sogar eine besondere Aufgabe im Sinne der Verkehrssicherungspflicht zu. Absoluter Spurwille und ein überlegtes Wesen haben den Schweißhunden neben dem jagdlichen Einsatz zudem einen gesicherten Namen als Mentrailing-Rassen bei der Polizei verschafft. Die Prägung und Früherziehung beginnt im Welpenalter und hierfür sollte ein entsprechender Hochwildbestand im Revier vorhanden sein. Ausreichend Einsatzmöglichkeiten auf der Wundfährte sind wichtig, um Erfahrung zu sammeln. Nachsuchen bedeutet, in schwerem Gelände zu suchen, zu bergen und zu versorgen und das zu jeder Tages- und Nachtzeit, auch an Sonn- und Feiertagen. Die Leiden eines verletzten Tieres stehen immer im Vordergrund. Wer auf der Suche nach dem passenden Jagdhund ist, findet auf dieser Sonderschau ideale Informationsmöglichkeiten. Rund 50 Jagd-hunderassen und -schläge werden unter der Federführung des Jagd-gebrauchshundevereins Augsburg e.V. zu sehen sein. Zweimal täglich präsentieren sich die vierbeinigen Spezialisten mit ihren vielfältigen Einsatzmöglichkeiten und rassetypischen Merkmalen, darunter auch einige Schweißhunderassen, in der so genannten Pfosten-schau. Gespräche mit Züchtern, Ausbildern und Hundehaltern geben eine gute Orientierung für die richtige Entscheidung.


Showbühne: rundum aktuell informiert

Von der Thermosocke bis zur Nachtsichttechnik, Simone Helmich und Michael Nitsch vom Team Winz entgeht nicht die kleinste Kleinigkeit, wenn es um die Funktionalität und Praxistauglichkeit neuester Pro-dukte namhafter Hersteller geht. Die Jagd ist keine reine Männerdomäne mehr und so werden Unisex-Produkte auch auf Frauenansprüche getestet. Die Vorträge sind nicht nur horizonterweiternd, sondern haben durchweg einen hohen Unterhaltungswert, weshalb die unter extremsten Bedingungen und weit weg vom Labor herausgefundenen Stärken und Schwächen der Testobjekte nicht mehr in Vergessenheit geraten. 

Was die Jagd in Schottland zu einem absolut faszinierenden Erlebnis macht, darüber berichtet Roland Zobel von Spurlaut.com sehr ein-drücklich. Das Pirschen auf einen schottischen Highland-Hirsch oder die Flintenjagd auf Grouse, die schottischen Moorhühner, sind etwas ganz Besonderes. Und natürlich gibt es Tipps zur Anreise, Unterkunft sowie dem Waffentransport. Doch nicht nur Schottland ist Programm, auch andere Reiseziele in Europa und Afrika, die beispielsweise nachhaltiges Jagen bieten, werden vorgestellt.

„Wie man einen Schweißhund macht", so der Titel des aktuell überar-beiteten Bestsellers von Harald Fischer, dem bekannten Nachsuchen-führer. Der Autor selbst erzählt auf der Bühne von seinen Erlebnissen auf der roten Fährte und gibt wertvolle Tipps, wie man es als Hunde-führer schafft, die vorhandenen Anlagen beim Vierbeiner optimal zum Einsatz zu bringen.

Klaus Weisskirchen, Entwickler verschiedenster Lockjagdinstrumente, gibt auf der Showbühne täglich seine wertvollen Erfahrungen zur Ruf- und Lockjagd weiter. Weisskirchen greift dabei gelegentlich zu beson-deren Maßnahmen und wirft auch mal ein paar Kampfgrunzer zur Wildschadensverhütung in den Maisacker, um die Rotte zu vertreiben.

Angel-Krimis im Freiwasser

Fische im offenen Wasser ohne Deckung zu fangen, ist ein echtes Spezialgebiet. Der Angler benötigt dafür, neben einer großen Portion Erfahrung, ein Gefühl für die Tiefe und herkömmliche, flach laufende Köder funktionieren in diesem Fall nicht. „Wir arbeiten bei der Freiwasserangelei mit Gummifischen, die einen Bleikopf besitzen und platzieren diese möglichst exakt in der Wassertiefe, in der sich die Raubfische aufhalten. Das geht entweder, indem man sozusagen in die Tiefe zählt oder aber mit entsprechenden Hilfsmitteln, wie beispielsweise dem Echolot", erklärt Uli Beyer, einer der bekanntesten Raubfischangler Deutschlands. Damit ist es jedoch noch nicht getan, denn die Räuber müssen den Köder auch noch möglichst verführerisch präsentiert bekommen, damit sie beißen und das ist eine Kunst für sich. „Damit ein Gummifisch in 10 bis 15 Meter Tiefe sich so richtig zum Anbeißen bewegt, bedient sich der Angler einer bestimmten Technik und diese muss geübt werden", verrät Beyer, der zu dieser Thematik Guiding-Touren in seinem Hausgewässer am Möhnesee anbietet oder auch mal mit seinen Kunden nach Holland fährt. Dank der Echolottechnik ist es mittlerweile möglich, direkt unter dem Boot zu angeln und sowohl Fisch als auch Köder dabei zu beobachten. Hierbei handelt es sich um die „pelagische Angelei". „Das ist manchmal ein echter Live-Krimi und etwas ganz Besonderes, dies mitzuerleben", begeistert sich Beyer. Die Höhen und Tiefen dieser Angelei dokumentiert Beyer mit spannenden Bildern, die er auch in seinem Vortrag auf dem Anglerforum der JAGEN UND FISCHEN zeigen wird. Manchmal kann der Profi sogar die Fischart aufgrund ihres Verhaltens im Echolot vorab bestimmen. „Katzenartig verhält sich eher der Zander, der Hecht kommt häufig angeschossen, aber wirklicher Garant ist dieses Wissen nicht. Gerade alte erfahrene Hechte lassen sich oft Zeit", so Beyer, dessen Guiding-Touren über acht bis zehn Stunden gehen und ganz nach den Wün-schen der Kunden gestaltet werden. „Erfahrung sammeln und Neues lernen durch das Naturerlebnis und den „Nervenkitzel", das steht bei mir immer im Vordergrund und selbstverständlich darf man mich auch mit Fragen zur Angeltechnik löchern. Ich freue mich auf die JAGEN UND FISCHEN, denn hier ist Nachfragen ausdrücklich erwünscht." Und wer nach dem Vortrag von Uli Beyer so richtig Lust auf Barsch, Hecht und Zander am Möhnesee bekommt, erkundigt sich am besten gleich nach einem der begehrten Angeltermine.

Gut zu wissen

Das Kuratorium für Waldarbeit und Forsttechnik e.V. (KWF) bringt zur JAGEN UND FISCHEN jede Menge wertvoller Informationen für Jäger, Hundeführer, aber auch Waldbesitzer mit. Das hochaktuelle Thema Keilerschutzhosen veranlasste das KWF zusammen mit der Berufsgenossenschaft Nahrungsmittel und Gastgewerbe zu einem gemeinsamen Prüfungsgrundsatz. Seit Sommer 2017 befinden sich nun die ers-ten Hosen, die dem Stahlprüfzahn erfolgreich Widerstand leisteten, im Handel. Über diese Sicherheitsprüfung hinaus, bietet das KWF den Test „Funktion & Komfort“ an. Hier müssen sich die mittlerweile eben-falls im Handel befindlichen Keilerschutzhosen einem mehrmonatigen Tragetest in punkto Komfort, Flexibilität, Atmungsaktivität, Beweglichkeit, Praktikabilität und Dauerhaftigkeit unterziehen.

Schallschutz ist Gesundheitsschutz, und zwar direkt am Ohr des Jä-gers. Das KWF stellte hierzu interessante Testreihen in einem rekon-struierbaren Verfahren auf dem Schießstand zu unterschiedlichen Kombinationen aus Waffe, Munition und Schalldämpfer an, deren Er-gebnisse über eine Datenbank abrufbar sind. Schalldämpfer mindern nicht nur die akustische Belastung, sondern auch den Rückschlag und das Mündungsfeuer. Der Schuss wird für den Jäger somit deutlich entspannter. Am Messestand gibt es neueste Informationen zum Ar-beitsschutz durch Schalldämpfer, Dämpfleistungen sowie Hintergrün-de zum laufenden Projekt.


Ein weiteres spannendes Thema für Jäger und private Waldbesitzer sind die kleinen, mit technischen Raffinessen ausgestatteten Maschinen und Geräte, die sich perfekt für die private Holzernte einsetzen lassen. Diese „Small-Scale-Forestry"- Maschinen sind in Skandinavien alltäglich und speziell auf kleine Waldparzellen zugeschnitten. Sie halten mehr und mehr Einzug in die deutschen Wälder. Ein ATV mit Anhänger für den Transport von kleineren Stammholzabschnitten oder Brennholz wäre beispielsweise solch eine praxistaugliche Kombination, in deren Luxusvariante der Anhänger sogar über einen eigenen Kran verfügt. Konkrete Beratungen zu Einsatzgebieten, Einsatzgrenzen, Verfügbarkeit, Arbeitssicherheit und Arbeitsverfahren sieht das KWF für sich als zukünftige Aufgabe in diesem wachsenden Sektor.


Januar 2018: JAGEN UND FISCHEN zeitgleich mit der neuen AUGSBOW

 

Ein Standort, ein Termin, zwei spannende Messen: Vom 18. bis 21. Januar 2018 finden in Augsburg die JAGEN UND FISCHEN sowie die neue Bogensportmesse AUGSBOW statt. „Mit Uwe Beier von der Beier Distribution GmbH, unserem ideellen Partner der AUGSBOW, konnten wir für das Thema Bogensport einen echten Profi der Branche gewinnen", freut sich Gerhard Reiter, Geschäftsführer der Messe Augsburg über diese zukunftsweisende Entwicklung. 

Die AUGSBOW – größte Bogensportmesse Süddeutschlands

Ab Januar 2018 besitzt der süddeutsche Bogensport eine eigene Messe. Die bisherige Sonderschau steht nun mit der AUGSBOW auf eigenen Beinen. „Wir erhoffen uns hierdurch noch mehr attraktive Aussteller, die das Spektrum des Bogensports mit Innovationen und aktuellen Trends erweitern, für diesen Messestandort zu gewinnen", so Uwe Beier, der selbst mit einem großen Ausstellungsstand vor Ort sein wird. Neben dem bereits bekannten Parcours auf Zielscheiben gibt es in Augsburg das erste Mal ein Schießkino für Bogenschützen. Durch das Einspielen verschiedenster Filme wird die Jagd auf bewegte Ziele wie beispielsweise Löwen, Gnus und Antilopen, aber auch heimische Tiere möglich. „Hier darf jeder mit seinem eigenen Equipment schießen. Eine entsprechend ausgestattete Leinwand dient dabei als Zielscheibe. Am Ende des Films werden die anvisierten Ziele erneut eingeblendet und jeder Schütze kann seine Treffer selber auszählen", erklärt Beier begeistert. Des Weiteren wird Dr. Dietmar Vorderegger am Messe-Sonntag zwei Fachvorträge zu den Themen „Bogenjagd" und „Fehleranalyse und -korrektur beim traditionellen Bogenschießen" halten. Im Anschluss haben circa 10 Schützinnen und Schützen die Möglichkeit, in einem Workshop ihre Schüsse mittels Videoaufnahmen durch Vorderegger persönlich auf Fehler analysieren zu lassen.

Und natürlich findet auch 2018 der Messe-Cup statt: Bogenschießen im Wettkampfmodus am Recurve-, Blank-, Compound- und Langbogen ist tägliches Programm in Halle 4. Die moderierte Begleitung der treffsicheren Schützinnen und Schützen steigert die Faszination der Zuschauer für diesen Sport. Organisator des Messe-Cups ist der Schützengau Augsburg.

Die AUGSBOW hat inzwischen eine eigene Facebook-Seite unter www.facebook/augsbow.de, die mit wöchentlichen Posts die Bogenschützen über neue Aussteller und Produkte auf dem Laufenden hält. Demnächst werden hierüber einige Freikarten für das Schießkino verlost. Somit wird die AUGSBOW mit ihrem attraktiven Rahmenprogramm sowie den hochkarätigen Vorträgen zu einer wichtigen Plattform für Einsteiger und Profis der Bogenszene. 

„Ladies Passion" – Frauenprodukte im Fokus

Bis zum 1. Dezember 2017 können sich alle Aussteller als Unternehmen oder aber mit ihren Produkten um das Siegel „Ladies Passion" bewerben. Speziell für Frauen entwickelte Jagdwaffen, Angelruten, Pfeil und Bogen, Funktionskleidung, Pelzmode, praktische Accessoires, Dienstleistungen, Zeitschriften, Reisen oder Fortbildungen, den Angeboten sind hier kaum Grenzen gesetzt. Die weibliche Aufmerk-samkeit für ausgezeichnete Produkte ist garantiert, denn die „Ladies Passion"-Urkunde zeichnet die entsprechenden Stände visuell auffäl-lig mit ihrem violetten Logo aus. Dieses „Pirschzeichen" soll die Damenwelt auf der richtigen Fährte halten und so wird das Auskund-schaften hochwertiger Produkte zum Genuss. Zusätzlich erhalten ausgewiesene „Ladies Passion"-Anbieter im JAGEN UND FISCHEN Messe-Guide sowie in der Zeitschrift PIRSCH, dem Medienpartner im Jagdbereich, einen exklusiven Rabatt von 15 Prozent auf alle Anzeigenpreise vor dem Messetermin. Medienpartner im Angelbereich ist die Hecht & Barsch GmbH, die über ihre Internetseite sowie diverse Social Media Kanäle über 150.000 Angler pro Woche erreicht. 

Rio Ebro –  ein Fluss mit kapitalen Schätzen

Ein sehr spannender Vortrag von Daniel Andriani, einem der Geschäftsführer der Hecht & Barsch GmbH, erwartet die Besucher täglich im Anglerforum. In Simbabwe aufgewachsen, hat Andriani bereits als Kind seine Leidenschaft fürs Angeln entdeckt. Zusammen mit seinem Großvater fing er bevorzugt Tigerfische und Schwarzbarsche. „Der Ebro fasziniert mich einfach, denn er ist voll mit den unterschiedlichsten Raubfischarten", erklärt Andriani. Wo dieser teils klare, teils trübe Fluss entspringt und was für Veränderungen die Stauseen für Fische und Landschaft mit sich brachten, darüber berichtet der Profi in seinem Vortrag. Aber auch ganz praktische Tipps, etwa wie man in Spanien zu einer Angel-Lizenz kommt, was diese kostet, wo man wohnen kann und worauf man sonst noch achten sollte, kommen bei Andriani nicht zu kurz. Barsche, Karpfen, Zander, Waller und selbst die unter Anglern begehrten Schwarzbarsche beißen am Ebro und lassen die Herzen der Schuppenjäger höher schlagen. „Durch die idealen Bedingungen bezüglich Klima und Nahrungsangebot gibt es diese Fischarten dort mit ein bisschen Glück in kapitalen Größen", schwärmt Andriani von diesem spanischen Anglerparadies. Eine hohe Beißfrequenz, das an-genehm milde Klima im Herbst und im Frühjahr und die große Fischvielfalt machen das Angeln an diesem Fluss zu einem ganz besonderen Erlebnis. „Auf Waller schleppen, dazwischen auf Zander werfen oder auf Barsche angeln, langweilig wird es am Ebro nie", weiß Andriani. Und wenn dann doch mal eine Beißflaute eintritt, genießt man eben die Sonne, bis sich die Rute wieder kräftig biegt, das Adrenalin ins Blut schießt und schließlich der kapitale Fang am Ufer oder im Boot gewogen und begutachtet wird. Auf der JAGEN UND FISCHEN haben die Besucher die Möglichkeit, Daniel Andriani  persönlich kennenzulernen. Als aktiver Youtuber, Social Networker und Blogger, der über Hecht & Barsch engen Kontakt zu seiner Community hält, ist er vielen Anglern bereits aus dem Netz bekannt. Neben Andriani wartet das Anglerforum täglich mit weiteren sieben höchst interessanten Vor-trägen auf. Darunter auch der bekannte Meeres- und Raubfischexperte Torsten Ahrens mit dem Thema Norwegen – Angel-Update 2.0.

Fisch-Finder

90 Prozent der Fische leben in 20 Prozent des Gewässers, so eine alte Anglerweisheit. Wer sich auf unbekanntem Terrain befindet, und die Hotspots nicht kennt, tut gut daran, auf aktuelle Echolottechnik zu vertrauen. Wie diese Geräte funktionieren, wo deren Vorteile liegen und wie sich die Bilder lesen lassen, dies alles erklärt Rico Streul, leidenschaftlicher Angler und Inhaber von RS Angelbedarf, in seinem Vortrag „Echolottechnik 2018" im Anglerforum. Die aktuelle Technik sendet und empfängt mittlerweile nicht mehr nur eine Frequenz, sondern durchsucht das Gewässer laufend in niederen bis hohen Frequenzbereichen. Die herkömmlichen Standardecholotsysteme werden sowohl in der Qualität der Auflösung als auch bei der Klarheit und Schärfe der Bilder weit übertroffen. Die Zielfische sind von dichten Schwärmen an Köderfischen klar zu unterscheiden und selbst Fische in der Nähe des Grundes werden erkennbar. Die ehemals statischen Bilder löst jetzt eine Art „Live-Übertragung" mit dreidimensionaler Darstellung ab. Es wird sogar sichtbar, ob der Fisch links oder rechts vom Boot schwimmt. Die optische Darstellung ähnelt dabei dem Bild einer Sonographie. Doch allein mit der Anschaffung ist es nicht getan. Diese Geräte wer-den erst mit der steigenden Kompetenz des Anwenders so richtig wert-voll, weshalb Streul auch gerne auf Fragen und Details während des Vortrages eingeht. Was jedoch selbst modernste Technik nicht ersetzen kann, das ist die Erfahrung des Anglers.

Übung macht den Meister

Ganz nahe an der realen Jagdsituation ist das Angebot des Mobilen Schießkinos. Im Jahr 2018 wird zum ersten Mal und exklusiv nur auf der JAGEN UND FISCHEN der Schießnachweis für angehende Jungjäger kostenlos angeboten. Er ist für die Prüfungsanmeldung mittlerweile unerlässlich. Der angehende Jungjäger muss dabei mindestens fünf Schuss auf eine jagdliche Realfilmsequenz, die eine Bewegungsjagd auf Schalenwild darstellt, abgeben. Das anschließend ausgehändigte Schießbüchlein dient dem Nachweis, der Weiterbenutzung für anstehende Schießnachweise nach der Prüfung und auch der Erinnerung. „Der Messetermin passt perfekt in den zeitlichen Ablauf der Ausbildung, die beispielsweise durch die Jägervereinigung Augsburg e.V. angeboten wird und so hoffen wir, viele angehende Jäger bei uns im Kino begrüßen zu dürfen", erklärt Inhaber Horst Rieger. Die abwechslungsreichen Filme dreht Rieger alle selbst. Sie zeigen reale Drückjagdsituationen wie Hirsche im Altholz, Sauen aus der Dickung oder Frischlinge auf dem Fahrweg und sind somit ein ideales Übungsfeld für alle Jäger.

Die Jägerinnen dürfen sich zudem auf ein tägliches Preisschießen freuen. Nachmittags auf den laufenden Keiler zielen, sich in einem zweiten oder dritten Versuch verbessern und schöne Preise von Huberta Jagd oder Krieghoff mitnehmen – was will Frau mehr? Den traditionellen Jägerinnen-Stammtisch im Anschluss nicht verpassen, denn der ist immer ein Grund zum Verweilen. „Neben dem Austausch jagdlicher Erfahrungen bei einem prickelnden Glas Pinkpearls, geht es hier meist auch um die Hundeausbildung sowie praxis- und alltagstaugliche Produkte für die Jagd", erzählt Natascha Rieger, die Organisatorin des Stammtisches. „Diese Gespräche inspirieren mich immer wieder, Dinge, die es für uns Damen noch nicht gibt, zu kreieren und über meinen Online-Shop Huberta Jagd anzubieten", erzählt die Jägerin, die es sich zur Passion gemacht hat, Frauen auf der Jagd auch wie Frauen aussehen zu lassen.

Weitere Informationen: 

www.jagenundfischen.de
www.augsbow.de
www.facebook.com/jagenundfischen
www.facebook.com/augsbow


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